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Equilibrium - Energiearmband für Gläubige |
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Geschrieben von Michael Kozlowski
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Dienstag, 24. Mai 2011 |
Doping ist in aller Munde. Meist ist die Rede von verbotenen Substanzen, doch was ist mit technischem oder psychischem Doping? Das ist ein Aspekt, der von allen Verbänden ausgeklammert wird. Psychodoping scheint in keiner Sportart ein Thema zu sein. Es dürfte sehr schwer werden, Psychodoping nachzuweisen. Bleibt also nur noch ein technisches Hilfsmittel. Wer körperbezogene Sportarten betreibt, kommt nur in den Genuß eines leistungssteigernden Upgrades, wenn er den Verlust einer Gliedmaße zu beklagen hat. Meist legal, manchmal nicht.
So munkelt man bei der Tour de France, es gäbe versteckte Hilfsmotoren
im Sattelrohr. In der Formel-1 sind die Möglichkeiten schier
unübersehbar. Anfahrhilfen, computergesteuerte Fahrwerke und was die
Ingenieure sonst noch so erfinden und bauen. Beim Breitensportdoping
ohne Medikamente sind die Möglichkeiten mehr als übersichtlich.
Energiearmbänder - Eine neue Modewelle
 In Mode gekommen sind seit kurzem sogenannte Energiearmbänder. Diese
gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Phiten hat
beispielsweise energetisch aktiviertes Aquatitan im Einsatz und
untermauert dessen Wirkung mit Untersuchungen und Versuchen an
Schmerzzellen. Diese können im Gegensatz zu menschlichen Probanden nicht
dem Placebo-Effekt erliegen und so die Ergebnisse des Experimentes
verfälschen. Andere Hersteller setzen auf die Kraft der Magnetfelder und
wieder andere glauben an die Kraft der negativen Ionen oder Hologramme.
Bei den Energiearmbändern von Equilibrium setzt man auf Letzteres.
Hologramme für mehr Leistung
Die Hologramme sollen den Energiefluss eines Menschen positiv
beeinflussen und ihn somit leistungsfähiger und stärker machen. Die
Abwehrkräfte werden angeblich gestärkt. Die Regenerationszeiten sollen
für Träger der Energiearmbänder kürzer werden. Ebenso wird laut
Hersteller das Balancegefühl und die Reaktionszeiten besser. Für
Skeptiker sind die Bänder eher nicht geeignet. Wer an die Wirkung
glaubt, wird einen stärkeren Effekt verspüren, als jemand der esoterisch
weniger engagiert ist. Optisch sind die Bänder jedenfalls ein
Hingucker. Wenn es nicht hilft, so wird es auch nicht schaden. Das
hoffen wir zumindest! Uns sind bis heute keine Todesfälle bekannt,
welche auf das Tragen von Magnet- oder Kupferarmbändern zurückzuführen
sind. Die Entwickler der Equilibrium-Energiearmbänder haben laut eigenen
Aussagen in den Hologrammen sechs verschiedene Frequenzen domestiziert,
die im Bereich der eigenen Energieaura getragen, das Wohlbefinden usw.
steigern sollen. Dieser Effekt soll negative Auswirkungen durch Umwelt,
schlechtes Essen, Stress und andere Einflüsse ausgleichen oder gar
eliminieren.
Fazit: Was nicht schadet, hilft vielleicht!? Das in verschiedenen Größen
und Farben lieferbare Equilibrium- Armband ist jedenfalls sehr
kleidsam. Eine verbesserte Leistungsfähigkeit oder ein verändertes
Balancegefühl konnte in unserem Test nicht beobachtet werden. Eine
verschlechterte aber auch nicht. Die Läuferin Dame Kelly Holmes trägt
ein Equilibrium-Armband und rennt wie Sau...
Was wir jedoch für bedenklich halten: Die Stabilität! Sonst kann es uns
ja nicht stabil genug sein, doch die aus Silikon hergestellten Armbänder
scheinen uns sehr widerstandsfähig. Bleibt man mit dem Band hängen,
kann eine Verletzung nicht ausgeschlossen werden. Nach unserer Meinung
hätte ein Verschluss, der die Öffnungskraft begrenzt eine bessere Lösung
dargestellt, als die nahtlose Fertigung.
In diesem Sinne Freunde: Möge die Macht mit Euch sein!!!
Wir danken für die Testmuster www.x-tremevideo.com
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