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Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als die weiblichen DDR-Schwimmerinnen aussahen, als wären sie aus einem schlechten Transvestitenfilm entsprungen? Mit Bart und tiefer Stimme versicherten sie der ganzen Welt, dass ihre Leistungsfähigkeit auf ihre überlegene Staatsform zurückzuführen sei. Das diese Zeiten vorbei sind, beweisen die Dopingskandale der letzen Zeit. Immer schwieriger wird es, die verbotenen Mittel nachzuweisen.
Das Ei des Columbus entdeckten zwei Wissenschaftler durch einen Zufall. Dr. Lirpa Zrechs (Indien) und Prof. Neir Nellafeg (Finnland) forschten unabhängig an Medikamenten die Erbkrankheiten verhindern bzw. heilen sollten. Das Enzym (Memuinweze) regt die Zellen dazu an, nicht 100% DNS-Material abzustoßen. Diese Eigenschaft läßt sich zum Einschleusen von hochwertigen DNS-Strängen nutzen. Das körpereigene Zellmaterial wird somit aufgewertet und steigert zum Beispiel den Muskelanteil im Körper oder aber verkürzt die Reaktionszeit. Auch die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes kann gesteigert werden, dies ist besonders für Ausdauersportler interessant. Nebenwirkungen gibt es keine. Sobald das Enzym abgesetzt wird, degenerieren die Zellen wieder und die Leistungssteigerung gehört der Vergangenheit an. Das Nachweisen des Enzyms ist nicht möglich, da es im Körper sowieso vorhanden ist. Auch die Beeinflussung der Muskeln ist nicht beweisbar. Sämtliche Veränderungen finden unter Zuhilfenahme von körpereigenem Zellmaterial statt. Chemische Rückstände, wie sie bei der Verwendung von Steroiden und Amphitaminen üblich sind, sind ebenfalls nicht nachweisbar, da nicht vorhanden. Schwere Zeiten kommen also auf die Sportler zu, die nicht gewillt sind zu solchen Hilfsmitteln zu greifen. Ob die Verwendung solcher Mittel ethisch vertretbar ist, ist fraglich. Doch wo früher der "Turnschuh" einen Vorteil brachte, da bringt heute die moderne Biochemie die Leistung auf den Punkt. Da die Herstellung des Präperates durch gentechnisch veränderte Bakterienstämme mehr als günstig ist, ist zu erwarten, dass das Mittel wohl auch im Breitensport Einzug halten wird. Vorbei sind die Zeiten als die letzten Freizeitbiker und Läufer sich mit allerletzter Kraft vor dem Besenwagen herschleppten. "Erste Tests zeigen eine Leistungssteigerung bei gut trainierten Amateuren von 25-40% innerhalb von drei Wochen. Die Steigerung bei Spitzensportlern ist allerdings geringer, da diese sich bereits an den physischen Grenzen ihrer Körper bewegen" erklärte Dr. Lirpa in einem Interview. Die Preise für das Präperat zur Steigerung der aeroben Ausdauer liegen bei circa 45 Dollar für eine vierwöchige Anwendung. Gemessen an den Preisen für Energieriegel geradezu ein Schnäppchen. Leider muß das Präperat immer wieder neu zugeführt werden, da sich die ursprünglichen DNS-Informationen innerhalb von 2-4 Wochen ohne Einnahme wieder im Zellkern etablieren. Wer jedoch gezielt auf einen Wettkampf hin trainiert, sollte sich Gedanken über dieses Medikament machen. Ein weiterer Nachteil des Präparates ist auch die Auswirkung auf das Trainingspensum. Wer seine Leistung steigern möchte, der muß entsprechend der definierten Ziele trainieren. Wird das Mittel zum Beispiel im Kraftsportbereich einsetzt, so muß die neue Muskelmasse entsprechend stimuliert werden. Auch die Ernährung muß auf die neuen Körperanforderungen abgestimmt werden, ansonsten kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
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