Die Tage werden länger und die Hosen kürzer. Es gibt einige unter den Bikern und Bikerinnen, die die engen Radlerhosen überhaupt nicht leiden können, oder diese Hosen passen einfach nicht zu dem, was man ausübt (Style). Ehrlich gesagt, sieht es schon irgendwie merkwürdig aus, wenn ein Freerider oder ein Downhiller diese engen Shorts an hat. Irgendwie uncool. Da meine Wenigkeit auch mehr zur Sparte der Freerider gehört und ich bestimmt ziemlich beknackt in so einem Short aussehen würde, bevorzuge ich die lockere Bekleidungsart.
Das damit aber nicht heißen soll, dass alle Leute damit beknackt aussehen (gerade nochmal gerettet!). Das nächste Problem, wie in meinem Fall, ist erst mal die richtige Größe zu bekommen.
 Aber ich hatte Glück und habe ein paar Hosen zum freeriden und downhillen gefunden. Eine Fox Demo Short und eine Adidas03. Beide in schwarz und schön stabil vom Material. Fox ist eigentlich jedem bekannt, egal ob CC, Freeride oder DH, sogar Freizeitbekleidung bietet Fox an (wenn man sie bekommt und das ist ja bekanntlich nicht so einfach). Verarbeitung und Optik lassen eigentlich keine Wünsche offen. Dies sollte bei den Preisen auch wundern. So ist das eben: Qualität hat Ihren Preis. Sturztechnisch stecken die Klamotten einiges weg, aber nutztechnisch sind sie eher bescheiden. Taschen sind Mangelware an den Hosen. Eventuell eine kleine Innentasche, an die man so gut wie gar nicht heran kommt, ohne sich gleich ganz zu entkleiden. Was soll ich sagen? Wer kennt das nicht: Man möchte eine kleine Runde drehen, bei der man eigentlich keinen Rucksack benötigt, aber dann geht es schon los. Wohin mit Schlüssel, Geld und so weiter. Die "Hosentaschen", die den Namen eigentlich gar nicht verdienen, bieten einfach nicht genug "Stauraum". Den Schlüssel um den Hals hängen? Das ist auch nicht das Wahre. So hat man die Qual der Wahl. Entweder, es bleibt etwas zu Hause, oder man muss den Rucksack  doch mitnehmen. In diesem Fall kann die Hose von Adidas einem besser helfen, denn in dieser Hose sind zwei Taschen, die per Reißverschluss verschlossen werden Können. Sehr praktisch ist auch der Karabiner, der sich an der Hose befindet, dort kann der Schlüssel eingehakt werden. In Punkto Vielfältigkeit, um das eine oder andere mitzunehmen, kann die Hose von Adidas, die Hose von Fox abhängen und hier ordentlich punkten. Wie sieht es aus mit dem Tragekomfort? Vom Sitz her tun sich beide nicht viel. Die Fox sitzt etwas enger als die Adidas. Während der Fahrt ist die Fox dann doch angenehmer, da die Beinlänge kürzer ist. Die Adidas ist länger und geht über das Knie, dies hat den Nachteil, dass die Hose während der Fahrt immer weiter nach unten rutscht und das ist auf die Dauer lästig, da man die Hose ständig wieder hochziehen muss. Zweiter Vorteil der Fox: Das Innenfutter der Hose liegt angenehm auf der Haut. Die Adidas hat leider überhaupt kein Innenfutter, was dazu führt, dass Sie während der Fahrt hin und her rutscht und am Bein scheuert.
Nachteilig an den Taschen der Adidas: Hat man Geldscheine in der Hostentasche, werden diese von Schweiß völlig aufgeweicht. Die Bewegungsfreiheit in den Hosen ist mehr als ausreichend. Sollten die Hosen dreckig werden: Kein Problem trocknen lassen und anschließend kann man den Dreck abbürsten. Wer es locker und optisch cooler mag, der ist mit den Hosen bestens bedient. Die Hosen von Adidas sind optisch eher schlicht, während die Hosen von Fox in vielen Varianten lieferbar sind. Motox-Style ist das Gängigste bei Fox. |