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Money for nothing - Wie mache ich viel Geld? Bikemagazine auf dem Prüfstand
Geschrieben von Michael Kozlowski   
Montag, 8. September 2003
Money for nothing - Wie mache ich viel Geld? Bikemagazine auf dem PrüfstandErst eins, dann zwei, dann drei und der Rest kommt auch noch dabei. Es folgt der dritte Teil unserer Artikelserie: Wie mache ich mich unbeliebt? Ups, ähhh, wie mache ich viel Geld. Zum Glück werden in Deutschland "Minderbemittelte" wie wir durch das "Soziale Netz" aufgefangen, also wurden unsere Erfrierungen, die wir uns beim Sammeln des Geldes für den zweiten Teil unseres Tests zuzogen, kostenfrei behandelt. Auf Genesung wartend konnten wir uns an den dritten Teil der Artikelserie wagen. Diesmal ziehen wir den Zorn der Bikesport News auf uns. Je mehr Magazine wir gelesen haben, umso schwieriger kam uns das Entdecken von Unterschieden vor. Es kam der Verdachtsmoment auf, dass sich für alle Bikemagazine ein Mann im Bereich Konzeption verantwortlich zeichnet. In der Bikesport-News konnten wir auch keine bahnbrechende Abweichung bei der Berieselung der breiten Masse finden.

Die 114 Seiten teilen sich wie folgt auf:
1 Seite Titel
2 Seiten Inhaltsverzeichnis
11 Seiten Kleinanzeigen und sonstige Werbung
3 Seiten Händleradressen (für Händler die sich keine Werbung leisten wollen)
5 Ganzseiten Werbungen
6 Halbseitige Werbungen
4 Seiten Bild (Stund Quartett)
3 Seiten Bild (Vernunftklasse)
2 Seiten Bild (Cubaner)
2 Seite Bild (Winterflitzer)
1 Seite Bild (Lichttest)
1 Seite Bild (Frei wählen)
1 Seite Bild (Schaumstoffschläger)
1 Seite Bild (Freeride Tuning)
3 1/2 Seiten Bild (Internet)
1 1/2 Seiten Bild (Powergirls)
2 1/2 Seiten Bild (Race)
3 Seiten Urban Assault
5 Seiten (Reise)
1 Seite Vorschau

Insgesamt also 56,5 Seiten die wieder der Minus-Taste unseres Taschenrechners zum Opfer fallen. Bei der Bikesport-News ist es etwas schwieriger die genaue Anzahl der Bilderseiten zu zählen, da oft nur 3/4 der Seite als Bild ausgeführt sind. Aber wir denken wir haben relativ fair gerundet. Die neun Redakteure haben also 57,5 jungfräuliche Seiten mit Text zu füllen. Etwas verwirrend war das Impressum in dem zusätzlich noch 15 Leute aufgeführt sind (darunter Persönlichkeiten wie Ralle K.). Was machen die nur? Kaffee für die Redakteure kochen? Es wird wohl das Geheimnis der Redaktion bleiben. Wir wiederholen uns ja nur ungern, doch wir haben keine Wahl. Es bietet sich das gleiche Bild wie bei den anderen Magazinen: Lichttest und Fullytest. Für eine gute Idee halten wir das Internet-Special. Doch auch bei der Bikesport ignoriert man die "Privaten". Es scheint System hinter dieser Ignoranz zu stecken (Entweder fürchten die Redaktionen der Magazine die Konkurrenz der "Blöcker" oder die Gesamtheit der Privaten und aus reinem Idealismus ins Leben gerufenen Seiten sind so schlecht, dass ein Erwähnen weniger als Wert ist, als die Druckfarbe die es kosten würde). Wie üblich geben die Tests keinen Anlass zur Kritik. Außer die Referenzlichtquelle beim Lichttest : Fernlicht des Redaktionsbusses! Bei diesem Test hätte zumindest ein Foto des besten und des schlechtesten Lichts gezeigt werden können. Wer über ausreichend Vorstellungskraft verfügt kann sich ausmalen, wie die einzelnen Lampen Ihre Leuchtwirkung entfalten. Das ein Fernlicht, welches von einer Atomreaktorgrossen Batterie gespeist wird und dessen Leuchtmittel und Reflektoren den Durchmesser eines Radioteleskopes haben, eine bessere Ausleuchtung erlauben als eine "Minifunzel" dürfte jedem "Nichtblinden" klar sein.

Fazit:
Werbung und Bilder wie gehabt.
Webtechnisch ist das Magazin unter: http://www.bike-sport-news.de zu finden.
Als totalen Griff ins "Klo" empfinden wir den "Premium-Service" der mtb-race.com. Hier wird zur Kasse gebeten. Wer die Artikel des Premium-Services auf der Seite komplett lesen möchte, muss bezahlen. "Bezahl-Content" ist klar ein Verstoss gegen die "Netiquette". Sicherlich verursacht ein Webauftritt Kosten, doch diese können auch anders gedeckt werden. Hier ein klares "NEIN" von uns zu dieser Taktik.

Wir finden:
Alles wie gehabt. Hübsches Magazin ohne rekordverdächtige Innovationen.

Tipp:
Immer und immerwieder das Internet.

PS:
mtbrace:
Ein oder zwei Euro reißen zwar keine Riesenlöcher in die Taschen der meisten Mountainbiker, doch die Geste sagt mehr als 1000 Worte.
bikesportnews:
Liebe Redaktion: Bitte, bitte .... wir möchten das handliche Pocketformat!!!

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