Schlagwort-Archive: CD-Vorstellung

77 – Würdige Nachfolge für die Altrocker von ACDC

Guter Hardrock wird immer seltener. Die echten Macher alias Judas Priest, Accept, Iron Maiden usw. werden immer älter und gebrechlicher. Jüngst erschütterte die Meldung, dass Malcom Young einen Schlaganfall erlitten hatte, die eingeschworene Gemeinde rund um die australische Combo. Spätestens jetzt müsste jedem bewusst geworden sein, wie endlich das Leben ist. Treu und brav verharrte der geneigte ACDC-Fan, Jahr um Jahr auf die nächste Platte wartend, um dann voller Begeisterung ein neues Machwerk der Wechselströmer in den Händen zu halten. Das Geilste daran: Jedes Album klingt wie die anderen Alben davor und davor und davor…  77 – Würdige Nachfolge für die Altrocker von ACDC weiterlesen

Astrum et Abyssum – Ritual – Ethno-Schlager-Metal-Rock und mehr – CD-Vorstellung

Quo Vadis? Diese Frage muss man sich zwangsläufig stellen, wenn man die CD der Band mit dem lateinisch klingenden Namen „Astrum et Abyssum“ einlegt. Ungewöhnliches dringt aus den Lautsprechern. Die Stimme? Der Sound? Die Texte? Die Sprache? Die gesamte CD ist ein Konglomerat unterschiedlichster Töne und Geräusche, die in dieser Form auf einer Hardrock-Scheibe nicht vermutet werden. Volksweisen Afrikanische Stammesgesänge, Didgeridoo, Nachrichtensprecher, indianisch klingende Volksweisen garniert mit deutschen Texten. Dabei knallendes Schlagzeug mit fetzigen Gitarren-Riffs und dröhnenden Bassläufen. Das bringt es auf den Punkt. Wertfrei zunächst. Astrum et Abyssum – Ritual – Ethno-Schlager-Metal-Rock und mehr – CD-Vorstellung weiterlesen

Wild Champagne – Fire and Water – CD-Vorstellung

Musik lässt Kühe mehr Milch geben, Musik kann bei schweren psychischen Störungen Linderung verschaffen, Musik steigert die Leistungsfähigkeit von Sportlern. Dies sind unumstößliche Tatsachen. Wer das Verlangen nach Unterstützung zum erreichen von Höchstleistungen hat, der sollte sich die neue Scheibe von Wild Champagne zu Gemüte führen. Die bereits in den 90er Jahren recht erfolgreiche Band kann auf ihrem neuesten Werk mehr als überzeugen.  Wild Champagne – Fire and Water – CD-Vorstellung weiterlesen

Adrenaline 101 – Twelve Step Program – Schweizer Import

Die Schweiz ist bekannt für ihre Banken, für ihren Käse, ihre Neutralität und mittlerweile auch für ihre Hacker. Rockmusik war bis jetzt eher keines der bekannteren Exportprodukte. Abgesehen von Krokus oder Gotthard. Doch mit dem Quartett „Adrenaline 101“ könnte im wahrsten Sinne des Wortes ein neuer „Exportschlager“ etabliert werden. Schlager trifft es nicht ganz, beziehungsweise gar nicht. Hardrock mit eingängiger Melodie, so könnte der Stil von „Adrenaline 101“ beschrieben werden. Hörbarer Mainstream ohne Schnörkel Bass, Gitarre, Drums und Vocals. Adrenaline 101 – Twelve Step Program – Schweizer Import weiterlesen

Dave Evans – Sinner! Protzer oder Klotzer?

New Wave, Pop, Rock, Techno, House, NDW und was es sonst noch gibt, haben ihre Wurzeln in den 80ern. Wer jetzt den Finger hebt und sagt: Stimmt nicht, der soll mit einer Tiefenmeditation in sich gehen und Erkenntnis erlangen. Es gab zwar vereinzelte Versuche den Musikmarkt zu revolutionieren, aber richtig gelungen ist das wirklich erst in den 80ern. Für das Schlagerherz der Generation „No Future“ trällerte Nino de Angelo ins Micro. Für die föngewellten Discogänger trällerte Dieter Bohlen eunuchenartig und seine Freundin Nora (oh, ich meinte sein Sangeskumpan Thomas Anders) in das neuerdings kabellose Micro. Dave Evans – Sinner! Protzer oder Klotzer? weiterlesen