Schlagwort-Archive: Mountainbike

BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX im Test – Die heiligen drei Könige

Melchior, Kasimir und Balthasar sind die Namen der heiligen Drei Könige. Sie brachten dem Christuskind Geschenke. Natürlich schleppten sie Weihrauch, Myrrhe und Gold nicht mit bloßen Händen heran. Welche Behältnisse zum Einsatz kamen, ist nicht näher überliefert. Wenn die „Tres Amigos“ jedoch eine Wahl gehabt hätten, wären sie sicher mit dem BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX unterwegs gewesen. Mit 25 Litern Inhalt spielt er zwar eine Liga unter den großen Messengerbags, dafür ist er dann voll beladen auch von normalen Menschen tragbar. Da das Trio Infernale aber nicht die Wahl hatte, musste der kleine Jesus mit einer Handvoll Gold, Myrre und Weihrauch vorlieb nehmen. Das man mit so wenig keine Altersvorsorge aufbauen kann, hätten die heiligen Drei Könige sicherlich bei genauerer Abwägung ihres Tuns erkennen können. Wahrscheinlich wäre der Backpack 48 Grad dann schon vor ein paar Tausend Jahren erfunden worden und MSX wäre heute so etwas wie der Leibschneider des Vatikans. BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX im Test – Die heiligen drei Könige weiterlesen

Feel the groove and get the rhythm of the wood – DVD-Vorstellung Soulride2

Geschrieben von Waldy
Die Blues Brothers hatten ihn, Whitney Houston hatte ihn und jetzt hat ihn Martin Hosang. Längst ist der Begriff „Soul“ nicht mehr nur auf die Musik beschränkt. Vielmehr ist das Wort „Soul“ zum geflügelten Begriff geworden. Er wird verwendet, wenn jemand etwas besonders gut kann und dies nur aus Überzeugung tut, ohne eine Gegenleistung, außer Anerkennung, zu erwarten. Beeindruckend zeigt Martin Hosang, wie man ohne Budget einen Bikefilm auf die Beine stellen kann, der sich hinter den Multi-Millionen-Dollar- Produktionen nicht zu verstecken braucht. Idealismus ist ein Motivator, welcher sich nicht durch Geld und Equipment ersetzen lässt. Feel the groove and get the rhythm of the wood – DVD-Vorstellung Soulride2 weiterlesen

Mountainbiken auf Mallorca – Kurzurlaub für Biker – Buchvorstellung

Der Sommer ist vorbei. Wer mit offenen Augen durch die Natur fährt sieht immer mehr Anzeichen des mit Riesenschritten näher kommenden Winters: Die Kastanienbäume verlieren schon ihre Blätter, der Mais steht kurz vor der Ernte und die Tage sind deutlich kürzer geworden. Von einigen schönen Tagen im Frühjahr abgesehen, war dieses Jahr ein Jahr des Regens. Die Sommerferien sind auch vorbei, damit stehen alle beliebten Ferienorte wieder für den Urlaub bereit. Beliebtes Ziel der deutschen Dopingscuderia (ups, Rennradfans meinte ich) ist Mallorca. Nur als Randinformation: es wird „Ma-jor-ka“ ausgesprochen. Mallorca sagt nur der ruhrgebietsgeborene dickbäuchige deutsche Sandalen- und Sockenträger. Mountainbiken auf Mallorca – Kurzurlaub für Biker – Buchvorstellung weiterlesen

Freeride – Moves, Bikes und Parts – Das Buch

Der Weihnachtsmann hat sich mal wieder in Richtung Hawaii abgesetzt, die Rentiere grasen irgendwo und machen sich fit für die nächste Saison. Einzig der arme Osterhase rennt sich die Hacken ab und versucht noch schnell irgendwelche Geschenke zu organisieren. Viele wollen nur eine Kleinigkeit zu Ostern verschenken. Diese soll nicht gleich mit der goldenen Kreditkarte bezahlt werden müssen. Wie immer für Biker bieten sich die üblichen Verdächtigen an: Socken, Handschuhe, Buff. Der April macht was er will (wettertechnisch) und somit halten sich die wirklich fahrbaren Tage noch in Grenzen. Freeride – Moves, Bikes und Parts – Das Buch weiterlesen

NaviiON- Navigation leicht gemacht!

Autofahrer tun es, Piloten tun es, Seefahrer tun es!!! Eigentlich tut es jeder, der etwas auf sich hält. In jedem erdenklichen Bereich des Lebens hält der Computer Einzug. So auch beim Mountainbiken. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Tourenfahrer sicherheitshalber ein Überlebenstraining absolviert haben sollte. Trotz bestem Kartenmaterial einer Strecke folgen, gelang nur jenen, die über eine gehörige Portion Orientierungssinn und Abstraktionsvermögen verfügten. Mit dem NaviiON gehört dies der Vergangenheit an. Der NaviiON ist ein etwa Zigarettenschachtel großer „Bordcomputer“ für Mountainbiker. Das Gerät läßt sich am besten mit einem klassischen „Roadbook“ vergleichen, wie es auf Rallye eingesetzt wird. Um das Gerät möglichst klein und preiswert zu halten, wurde auf eine GPS Verwendung verzichtet. Der NaviiON benutzt zur Routenfindung eine Kombination aus Fahrtrichtung, Entfernung und Höhe. Anhand dieser Parameter orientiert sich das Gerät. Bei Abweichung eines Parameters erkennt der Computer, dass die vorgegebene Strecke verlassen wurde und informiert den Benutzer. NaviiON- Navigation leicht gemacht! weiterlesen

Uvex Variomatic Active – Brille – Eine Sportbrille für alle

Laufbrille, Lesebrille, Sonnenbrille, Tauchbrille, Klobrille… Stopp! Die Letzte ist aus Versehen mit in die Aufzählung gerutscht. Wer sich die Mühe macht und Zuhause sämtliche Brillen auf einen Haufen legt, der wird sich wundern, wieviele davon ihr Dasein in der Schublade fristen. Manche werden regelmäßig benötigt, andere nur einmal im Jahr. Im Beamtendeutsch würde man die eine oder andere Brille wohl Karteileiche nennen. Eine Brille, die sich anschickt, Ordnung zu schaffen und als echter Dauergast auf der Nase zu residieren, ist die uvex variomatic active. Mit federleichten 23 Gramm und bestechendem Aussehen hat sie das Zeug dazu. Die selbsttönenden Variomatic-Gläser, welche auch in der uvex variomatic sphere und anderen Modellen von uvex Verwendung finden, machen das Nasenfahrrad zum Begleiter für den ganzen Tag. Brille mit prominenter Auszeichnung Das uvex wirklich mächtig Gas gibt, hat die Eurobike 2009 gezeigt. Dort konnte uvex sich gegen 450 Bewerber durchsetzen und den begehrten „Eurobike Award“ gewinnen. Das allein macht natürlich keine gute Sportbrille aus. Funktion sollte im Vordergrund stehen. Das diese sich nicht negativ auf die Optik auswirken muss, zeigt die uvex variomatic active. Dezent sportlich könnte man sagen. Aufsetzen und nicht wieder absetzen ist der erste Eindruck. Die weichen antiallergischen Nasenpads und die extrem flexiblen Brillenbügel, kombiniert mit dem geringen Gewicht, lassen einen wirklich vergessen, dass man eine Brille trägt.

Tönung: Fast transparent bis fast schwarz

Durch die stufenlose Selbsttönung entsteht nie das Gefühl im Dunkeln zu stehen oder geblendet zu werden. Schnell und dezent wechselt die Brille von fast transparent zu schwarz und umgekehrt. Die uvex variomatic active tönt sich in den Stufen S0 (größte Lichtdurchlässigkeit) bis S3 (geringste Lichtdurchlässigkeit) ab. S4 ist für den Straßenverkehr nicht zulässig und würde nur noch 8-18% des einfallenden Lichts passieren lassen. Das wäre für den Wüsteneinsatz oder auf der ISS bei direkter Sonnenbeobachtung wohl die beste Wahl. Der Tönung geht, wie auch bei der uvex variomatic sphere so schnell, dass man die Brille wirklich gar nicht mehr absetzt. Die Ausrichtung als Multi-Sport-Brille ist perfekt gelungen. Kein Drücken, kein Rutschen.

Brille für den Dauereinsatz

Optimaler Tragekomfort. Sehr gut gelungen sind die hochflexiblen Bügel! 90-Grad-Winkel stellen kein Problem dar. Bei anderen Brillen
führt ein so starkes Abknicken der Bügel zur sofortigen Ersatzteilbestellung. Die Brille musste ihren „Mann“ beim Biken, Laufen und im Alltag stehen. In jeder Situation erfüllte die uvex variomatic active ihre Aufgabe: Das Auge schützen! Die aus Makrolon gefertigten Gläser sind seitlich weit herumgezogen um Zugluft und Lichteinfall zu mindern. Die Supravision-Beschichtung macht die Brille extrem kratzfest und verhindert das Beschlagen von innen effektiv.

100% UV-Schutz

Die Scheiben sind dezentralisiert und verhindern so Verzerrung. Die
dünnen und leichten Bügel passen perfekt unter den Helm ohne störende Druckstellen zu entwickeln. Durch die relativ gerade Oberkante der Brille, bildet sie mit dem Helm eine Einheit. Quasi Fullface ohne Kinn. Der Nasensteg ist angeschraubt und kann gewechselt werden. Die Gläser werden einfach in das Gestell geklemmt und lassen sich bei Bedarf austauschen (Eigentlich sinnlos, da ja die Variomatic für den Ganztags-Einsatz sorgt). Die Brille verfügt über einen 100%-UV-Schutz. Auch das Gestell lässt keine für den Organismus schädliche Strahlung passieren.

Fazit: Stylische Brille für jede Gelegenheit. Wirklich schön und ohne nennenswerte Patzer umgesetzt. uvex macht seine Hausaufgaben und kann mit seiner Brillenkollektion wirklich überzeugen. Die Metallschrauben am Nasensteg sollten jedoch überdacht werden; ein Stecksystem fänden wir überzeugender. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Keine Grate oder scharfen Kanten verunstalten das Gestell. Ein wenig fragwürdig fanden wir das Design der Bügel. Erschreckend ähnlich sehen sich die Bügel der uvex variomatic active und die der Adidas Evileye Climacool. Ein Schelm, wer böses denkt! Positiv hervorzuheben ist die Verwendung von antiallerigschen Materialien bei den Nasenpads. Wir finden eine Brille für alle und jede Gelegenheit. Unisex und Größentechnisch universell einsetzbar.

Preis: circa 85 Euro
Mehr Infos unter www.uvex-sports.de

 

Messengerbag „Made in Germany“ – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu

Im Jahre 1887 erließ das Britische Empire ein Gesetz, um sich gegen Importe aus Deutschland zu schützen. Auf jedes Produkt musste das Herkunftsland in Form von „Made in…“ vermerkt werden. Die Engländer erhofften dadurch die Konsumenten zum Kauf von britischen Waren zu animieren. Der Verbraucher sollte durch diese Maßnahme die qualitativ minderwertigen deutschen Waren erkennen und meiden können. Die deutsche Industrie wurde bereits im Jahre 1876, mit Ausnahme von Krupp, zum Gespött der Weltausstellung. Das Unternehmen konnte mit hervorragender Qualität und Verarbeitung glänzen. 11 Jahre später waren deutsche Produkte Ihrer Zeit voraus und so wurde aus der britischen Diskreditierungskampagne ein Siegeszug für das Branding „Made in Germany“. Messengerbag „Made in Germany“ – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu weiterlesen

Klettern – Die Filmindustrie hat „Spiderman“ und „Vin Diesel“ die mtb-extreme hat „Tom Wiesel“

Es soweit, die Winterdepression hat uns voll im Griff. Das tägliche „Grau in grau“ läst uns am Sinn des Lebens zweifeln. Die Matschfahrten die am Anfang der Schlechtwetterperiode noch Spaß machten, sind mittlerweile nur noch nervend. Es ist kalt, es regnet und überhaupt… Es gibt alle möglichen Indoor-Sportarten, wieso gibt es keine Mountainbike-Halle? Der Aufwand wäre jedenfalls geringer als der einer Ski-Halle. Abwechslung ist das Schlagwort der Woche. Nachdem wir uns stundenlang das Hirn zermartert hatten kam uns die rettende Idee. Mountainbiken! Dabei denkt jeder an: Berge, beinharte Downhills, knallharte Singletrails! Doch Moment, suchten wir nicht eine alternative zum Mountainbiken? Stimmt, Berge kann man ja auch rauf!!! Nein, nicht mit dem Shuttle oder Lift, sondern völlig unkonventionell ohne technische Hilfsmittel. Freeclimben. Ein kurzer Blick ins Internet und wir fanden zig Kletterhallen. Klettern – Die Filmindustrie hat „Spiderman“ und „Vin Diesel“ die mtb-extreme hat „Tom Wiesel“ weiterlesen

Buchvorstellung: Tim Brink Mountainbiken – Vom Einsteiger zum Könner

Vom Ungläubigen zum Bekehrten? So könnte der Titel ebenfalls lauten. Oder „Was Sie schon immer über das Mountainbiken wissen wollten, sich jedoch nicht zu fragen wagten“. Dieses durch und durch gelungene Werk als Handbuch zu bezeichnen wird der Sache nicht gerecht. Besser wäre wohl „MTB-Almanach“ oder „Bibel des Bikens“. Auf über 180 Seiten im ganz und gar nicht Taschenbuch gerechtem Format, erklärt Tim Brink verständlich und reich bebildert, um was es beim Biken geht. Aufgegliedert in verschiedene thematische Unterteilungen bietet das Buch Lesestoff für jeden Biker. Buchvorstellung: Tim Brink Mountainbiken – Vom Einsteiger zum Könner weiterlesen

Der schnelle Bote von Lanzarote – Genussbiken in der Sonne

Die schönste Zeit im Jahr ist die Urlaubszeit. Für den einen bedeutet Urlaub Party bis der Arzt kommt, für den Anderen faul in der Sonne liegen. Wieder andere holen in den zwei bis drei Wochen ihr ganzes Leben nach und wollen soviel wie möglich erleben und machen. Was macht ein Biker? Biken, klaro! Der Downhiller stürzt sich weiter die Berge hinunter, der Cross-Country-Freak stampft Kilometer für Kilometer in die Piste usw.

Wir sind da völlig anders!

Schon bei der Vorbereitung des Urlaubs stand die Erholung und das Gewinnen von Abstand zum Alltag im Vordergrund. Einfach nur entspannen. Keinen Gedanken an den Biketransport verschwenden, nicht überlegen wie der Helm, die Nahrungsmittelergänzungen, die Schuhe und Gott weiß was noch in den Koffer passen sollen. Einfach nur das Nötigste. Bikehose, Shirt, Handschuhe, Laufschuhe. Die Handschuhe lassen sich auch für das Fitnessstudio nutzen, Laufschuhe und Shirt halt zum Laufen, Biken und für das Studio. Laufhose geht auch als Badehose. Kleiner Rucksack und Verbandstasche. Mehr Sportzeug braucht kein Mensch. Damit sind alle Eventualitäten abgedeckt. So lassen sich fast alle Landsportarten (die einem dann vielleicht doch in den Sinn kommen) betreiben. Der schnelle Bote von Lanzarote – Genussbiken in der Sonne weiterlesen