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Uvex Variomatic Active – Brille – Eine Sportbrille für alle

Laufbrille, Lesebrille, Sonnenbrille, Tauchbrille, Klobrille… Stopp! Die Letzte ist aus Versehen mit in die Aufzählung gerutscht. Wer sich die Mühe macht und Zuhause sämtliche Brillen auf einen Haufen legt, der wird sich wundern, wieviele davon ihr Dasein in der Schublade fristen. Manche werden regelmäßig benötigt, andere nur einmal im Jahr. Im Beamtendeutsch würde man die eine oder andere Brille wohl Karteileiche nennen. Eine Brille, die sich anschickt, Ordnung zu schaffen und als echter Dauergast auf der Nase zu residieren, ist die uvex variomatic active. Mit federleichten 23 Gramm und bestechendem Aussehen hat sie das Zeug dazu. Die selbsttönenden Variomatic-Gläser, welche auch in der uvex variomatic sphere und anderen Modellen von uvex Verwendung finden, machen das Nasenfahrrad zum Begleiter für den ganzen Tag. Brille mit prominenter Auszeichnung Das uvex wirklich mächtig Gas gibt, hat die Eurobike 2009 gezeigt. Dort konnte uvex sich gegen 450 Bewerber durchsetzen und den begehrten „Eurobike Award“ gewinnen. Das allein macht natürlich keine gute Sportbrille aus. Funktion sollte im Vordergrund stehen. Das diese sich nicht negativ auf die Optik auswirken muss, zeigt die uvex variomatic active. Dezent sportlich könnte man sagen. Aufsetzen und nicht wieder absetzen ist der erste Eindruck. Die weichen antiallergischen Nasenpads und die extrem flexiblen Brillenbügel, kombiniert mit dem geringen Gewicht, lassen einen wirklich vergessen, dass man eine Brille trägt.

Tönung: Fast transparent bis fast schwarz

Durch die stufenlose Selbsttönung entsteht nie das Gefühl im Dunkeln zu stehen oder geblendet zu werden. Schnell und dezent wechselt die Brille von fast transparent zu schwarz und umgekehrt. Die uvex variomatic active tönt sich in den Stufen S0 (größte Lichtdurchlässigkeit) bis S3 (geringste Lichtdurchlässigkeit) ab. S4 ist für den Straßenverkehr nicht zulässig und würde nur noch 8-18% des einfallenden Lichts passieren lassen. Das wäre für den Wüsteneinsatz oder auf der ISS bei direkter Sonnenbeobachtung wohl die beste Wahl. Der Tönung geht, wie auch bei der uvex variomatic sphere so schnell, dass man die Brille wirklich gar nicht mehr absetzt. Die Ausrichtung als Multi-Sport-Brille ist perfekt gelungen. Kein Drücken, kein Rutschen.

Brille für den Dauereinsatz

Optimaler Tragekomfort. Sehr gut gelungen sind die hochflexiblen Bügel! 90-Grad-Winkel stellen kein Problem dar. Bei anderen Brillen
führt ein so starkes Abknicken der Bügel zur sofortigen Ersatzteilbestellung. Die Brille musste ihren „Mann“ beim Biken, Laufen und im Alltag stehen. In jeder Situation erfüllte die uvex variomatic active ihre Aufgabe: Das Auge schützen! Die aus Makrolon gefertigten Gläser sind seitlich weit herumgezogen um Zugluft und Lichteinfall zu mindern. Die Supravision-Beschichtung macht die Brille extrem kratzfest und verhindert das Beschlagen von innen effektiv.

100% UV-Schutz

Die Scheiben sind dezentralisiert und verhindern so Verzerrung. Die
dünnen und leichten Bügel passen perfekt unter den Helm ohne störende Druckstellen zu entwickeln. Durch die relativ gerade Oberkante der Brille, bildet sie mit dem Helm eine Einheit. Quasi Fullface ohne Kinn. Der Nasensteg ist angeschraubt und kann gewechselt werden. Die Gläser werden einfach in das Gestell geklemmt und lassen sich bei Bedarf austauschen (Eigentlich sinnlos, da ja die Variomatic für den Ganztags-Einsatz sorgt). Die Brille verfügt über einen 100%-UV-Schutz. Auch das Gestell lässt keine für den Organismus schädliche Strahlung passieren.

Fazit: Stylische Brille für jede Gelegenheit. Wirklich schön und ohne nennenswerte Patzer umgesetzt. uvex macht seine Hausaufgaben und kann mit seiner Brillenkollektion wirklich überzeugen. Die Metallschrauben am Nasensteg sollten jedoch überdacht werden; ein Stecksystem fänden wir überzeugender. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Keine Grate oder scharfen Kanten verunstalten das Gestell. Ein wenig fragwürdig fanden wir das Design der Bügel. Erschreckend ähnlich sehen sich die Bügel der uvex variomatic active und die der Adidas Evileye Climacool. Ein Schelm, wer böses denkt! Positiv hervorzuheben ist die Verwendung von antiallerigschen Materialien bei den Nasenpads. Wir finden eine Brille für alle und jede Gelegenheit. Unisex und Größentechnisch universell einsetzbar.

Preis: circa 85 Euro
Mehr Infos unter www.uvex-sports.de

 

Tifosi Lust – Brille – Die braune Schönheit

Trinity hat eine, der Terminator hat eine, die Blues Brothers haben welche und auch der Altvater der Sonnenbrille Heino hat eine. Allen gemein ist, dass sie ohne Sonnenbrille gar nicht erkannt werden. Die Sonnenbrille ist zum Markenzeichen der verschiedensten Film- Protagonisten geworden. Gebraucht hätte keiner der Filmhelden eine. Trinity war nur virtuell in der Matrix am „Leben“ und hätte ihr Augenlicht nicht Schützen müssen, der Terminator sowieso nicht (ist ja eine Maschine), die Blues Brothers haben sich eigentlich auch so gut wie gar nicht bei Tageslicht raus gewagt. Bei Heino lässt sich drüber streiten. Wir vermuten, dass auf der Innenseite der Brille, die Texte in Teleprompter-Manier unsichtbar für den Lauscher eingeblendet werden.  Tifosi Lust – Brille – Die braune Schönheit weiterlesen

Uvex Crow Pro Small im Test – Von Krähe kann keine Rede sein

Spätestens seit Edgar Allan Poe „The Raven“ veröffentlichte und Hitchcock mit seinen „Vögeln“ den Vogel quasi abschoss, gelten Raben und Krähen als Vorboten des Bösen und des Unheils. Wo immer Raben und Krähen auftauchen passieren schreckliche Dinge. Bei der Uvex Crow Pro scheint das anders zu sein. Ganz im Gegenteil, diese Brille verhindert Ungemach und schützt ihren Träger vor schlimmen Dingen. Bei den meisten Sportverrückten kann in den letzten Jahren ein Trend zur Vernunft festgestellt werden. Schutzkleidung wie Helm, Handschuhe und Protektoren können getragen werden, ohne sich der Lächerlichkeit preis zu geben. In den 80ern war man noch als Weichei verschrieen, wenn man beim BMXen einen Helm außerhalb der Rennen trug. Heute gehört der Helm einfach dazu. So ändern sich die Zeiten! Das erste was positiv auffällt: Die Crow Pro ist in zwei Größen lieferbar! Das macht die Brille besonders für Frauen und Leute mit etwas, sagen wir filigraneren, Gesichtszügen interessant. Oft sind die normal konfektionierten Brillen zu groß und machen aus dem Träger mehr eine Witzfigur als einen Sportler. Uvex Crow Pro Small im Test – Von Krähe kann keine Rede sein weiterlesen

Uvex Sphere black im Test – Sportbrille mit Variomatic

Variomatic? Da klingelt es in meinen Ohren! Ich kann mich wirklich noch dumpf an meine nun mehr als 25 Jahre zurückliegende Schulzeit erinnern. Wahlpflichtfach KFZ-Technik! Dort wurde auch von einer Variomatik gesprochen. Beim Autohersteller DAF gab es eine solche. Der DAF konnte vorwärts und rückwärts gleich schnell fahren. Doch was macht eine Variomatic bei der einer Sportbrille? Die Bügel stufenlos verstellen? Die Sehschärfe stufenlos korrigieren? Alles weit daneben. Uvex Sphere black im Test – Sportbrille mit Variomatic weiterlesen

Augenschmaus oder Graus? Tchibo Fahrrad-Brille im Test

Snake Plisken, alias „Die Klapperschlange“, ist wohl neben „Captain Hook“ der Einzige, bei dem eine Augenklappe cool zu sein scheint. Im Gegensatz zu Frakturen, Prellungen und sonstigen Schwächeleien lassen sich Verletzungen der Augen nur schwer behandeln. Hunderte von Euros werden in Protektoren, Helm und sonstiges Equipment investiert, doch wer investiert schon in eine Schutzbrille? Bei Downhillern längst Standard, fristet der Augenschutz bei Cross-Country-Fahrern ein Schattendasein. Im Sommer trägt man zweifelsfrei eine Sonnenbrille. Diese natürlich nicht, um besser sehen zu können, sondern einfach nur um zu zeigen, was für ein toller Hecht man ist. Wie sonst lassen sich Brillen im Preisbereich von 200-300 Euro rechtfertigen? Augenschmaus oder Graus? Tchibo Fahrrad-Brille im Test weiterlesen

Adidas Evil Eye Pro S Brille im Test – Der böse Blick

Bereits unsere jagenden Vorfahren in den kalten Polarregionen kannten die schädliche Wirkung des Sonnenlichts. Das durch die reflektierenden Schneeflächen verstärkte Sonnenlicht, behinderte die Jäger bei der Beschaffung ihrer Nahrung. Gewitzt wie die Jungs schon damals waren, stellten sie sich Schneebrillen aus Knochen oder Holz her. In die schmalen Knochen- oder Holzplatten wurden schmale Schlitze eingearbeitet, die die Menge des einfallenden Sonnenlichts begrenzten und so die Augen der Eisbärjäger schützten. Auch die alten Römer, für ihren Einfallsreichtum bekannt, bedienten sich gefärbter Gläser, oder wie Nero bei den Gladiatorenkämpfen eines Smaragdes, durch den er die Kämpfe beobachtete. Die ersten echten Sonnenschutzbrillen kamen gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf. Mit wachsender Kunstfertigkeit der Glas und Brillenhersteller erfreute sich auch die Sonnenbrille immer größerer Beliebtheit. Adidas Evil Eye Pro S Brille im Test – Der böse Blick weiterlesen