Archiv der Kategorie: Technik

Schlechte Erfahrungen gemacht mit irgendwelchen Parts? Ärger mit einem Händler? Oder wollt ihr nur mal loswerden wie gut euer Bike ist? Oder habt Ihr die gnadenlose „Killermodifikation“ gefunden? Oder wollt Ihr einfach nur loswerden, was Ihr für ein „Must have“ haltet?

Biketest: Peugeot Allu­re AS01 – Schwarzes Biest – Made in France

Franzosen sind ja bekanntlich ein Völkchen für sich. Allerlei Komisches kommt aus unserem Nachbarland: Froschschenkel als Delikatesse, ein paar fragwürdige Helden in Form der drei Musketiere, schlechte Autos und geile Bikes. Stop! Komisch? Geil? Ja. Das Peugeot Allure ist eines der schönsten Urban Bikes die uns in den letzten Jahren unter den Hintern gekommen sind. Matt, schwarz, schön und schnell. Das sind die herausragenden Eigenschaften des Carbon-Flitzers.  Biketest: Peugeot Allu­re AS01 – Schwarzes Biest – Made in France weiterlesen

Rücklicht Raypal RPL-2261 im Test – Der Neuralisator

Auf der Straße herrscht Krieg. Wer mit dem Bike tagtäglich im Straßenverkehr unterwegs ist, der muss sich mit allerlei Ärgernissen herumschlagen. Das schlimmste von allen Ärgernissen sind Autofahrer, die ihren Führerschein scheinbar auf dem Jupiter gemacht haben. Da ist soviel Platz, dass keine Rücksicht auf andere genommen werden muss. Nur blöd, dass wir hier auf der Erde sind. Logischerweise sollte bei den Autofahrern auf den Resetknopf gedrückt werden. Das klappt am besten mit dem „Neuralisator“. Wer das Gerät nicht kennt, sollte sich den extra dafür gedrehten Werbefilm „Men in Black“ anschauen. Ein kurzer roter Blitz und schon kann man die asozialen Verhaltensweisen abstellen.
Mit dem Raypal Rücklicht lässt sich das auf einfache Weise bewerkstelligen. Einfach am Sattelrohr befestigen einschalten und los geht das „blitzgedingse“. Rücklicht Raypal RPL-2261 im Test – Der Neuralisator weiterlesen

Test „Billig Fixie“ – Muddyfox Fixie – Nix ist nix!

Voll im Trend liegen aktuell sogenannte Fixies. Den Veteranen unter Euch schon lange bekannt, entdecken vermeintliche Hipster und Möchtegerns den Spaß am Singlespeed und Fixed Gear fahren. Bei einem Fixie liegt die Faszination im Verzicht. Reduziert auf das Wesentliche. Das geht exorbitant geil und teuer mit einem Schindelhauer oder superbillig und trashig mit einem Muddyfox. Es stellt sich die Frage nach dem wie viel ist genug? Da wir weder Tod noch Teufel scheuen, haben wir das Billig-Fixie ohne Rücksicht auf unser eigenes Leben getestet.
Der Hype um die hippen Singlespeed bikes steuert seinem Höhepunkt entgegen und wir fiebern mit. Um den Geldbeutel nicht über Gebühr zu strapazieren sollte es ein extrem günstiges Fixie werden. Das Muddyfox Fixie ist im Angebot für circa 125 Euro inkl. Versand zu ergattern. Doch reicht so wenig Geld aus, um einen das Lebensgefühl eines Fahrradkuriers nahe zu bringen? Test „Billig Fixie“ – Muddyfox Fixie – Nix ist nix! weiterlesen

Hercules Viper Pro im Test – „Glück Auf“ sagt das Carbonbike

Alles Gute kommt aus Deutschland. Stahl, Kohle und vor allem Innovationen. Dinge wie MP3 sind eine Erfindung aus Deutschland, die deutsche Kohle ist die qualitativ hochwertigste. Deutsche Spezialstähle sind bis heute unerreicht. Das Hercules Viper Pro Carbon tritt also in große Fußstapfen. Kann es die Erwartungen an deutsche Ingenieurskunst und Verarbeitung erfüllen? Oder ist es mehr Blech als Stahl, mehr Strohfeuer als Kohlenglut? Schellack anstelle von MP3. Viele hochwertige Mountainbikes und Rennräder setzen auf den leichten Werkstoff. Carbonfaser gilt als Werkstoff der Zukunft. In Verbindung mit immer ausgefeilteren Produktionsmethoden rückt die Hochtechnologie langsam aber sicher in Richtung Mainstreammarkt vor. Der Preisverfall ist enorm. Während ein Carbonbike vor einigen Jahren locker die 5000 Euro-Marke durchbrach, sind heute vereinzelt Carbonbikes für 1000-1500 Euro auf dem Bikemarkt zu finden. Hercules Viper Pro im Test – „Glück Auf“ sagt das Carbonbike weiterlesen

Bike-Short Back-Country Icon im Test – Der Kult-Klassiker

Mode ist vergänglich. Vergänglicher als Ruhm und Ehre. Vergänglicher als Anerkennung. Spätestens wenn ein Trend vorbei ist, fragen sich die Trendsetter, die schon einem neuen Hype folgen, wie sie den vorhergehenden nur gut finden konnten. Es gibt allerdings einige Kleidungsstücke, die zum Klassiker geworden sind. Allen voran die Jeans. Seit dem sie ihren Siegeszug im vorletzten Jahrhundert antrat, ist sie nicht mehr aus den Modezeitschriften wegzudenken. Gleiches gilt für den Turnschuh, oder neudeutsch: Sneaker. Er ist einfach da und nicht mehr unter zu kriegen. Jeder hat mindestens ein Paar im Schrank. Bei den Frauen gehört das kleine Schwarze zum guten Ton, wie beim Mann das Einstecktuch im Anzug. Wie diese berühmten Vertreter, schickt sich die Back-Country Icon an, ein Klassiker bei den Mountainbikern zu werden.  Seit mehr als 15 Jahren ist dieses coole Textil von MSX-Mainstream auf dem Markt. Doch kann die Hose sich gegen modernere Mitbewerber durchsetzen? Entspricht sie noch dem Stand der Technik? Bike-Short Back-Country Icon im Test – Der Kult-Klassiker weiterlesen

Rose Pro 242 Pedal im Test – Da steh ich drauf

Im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich fragt, woran man einen BMXer der ersten Stunde erkennt, der muss einfach nur das Schienenbein der betreffenden Person in Augenschein nehmen. Fühlt sich die Vorderseite des Schienenbeins wie eine Enzyklopädie in Blindenschrift an, ist der Beweis erbracht. Die kleinen und großen Vertiefungen sind schmerzhafte Zeitzeugen aus besseren, längst vergangenen Zeiten. Unzählige Einschläge der Folterinstrumente, die damals unter dem Namen Pedale verkauft wurden, haben ihre Ab- und Eindrücke hinterlassen. Einige Konstruktionen aus der Frühzeit des BMX- und Mountainbikesports konnten problemlos zum Fällen von Bäumen genutzt werden. Bärentatzen und Plattformpedale gierten hungrig am Rad nach frischem Blut.  Rose Pro 242 Pedal im Test – Da steh ich drauf weiterlesen

E-Bike-Test Grace wie Race – Easy S Red Dot im Test

E-Bikes sind doch für alte Leute? Das ist doch nur was für Rentner! Das ist nix für Sportler! „Schlappi“ und noch viele andere Dinge musste ich mir sagen lassen. Aber: So what..!!! Ein Mann, ein Wort! Dass natürlich nicht irgendein E-Bike in Frage kommt, erklärt sich von selbst. Doch welches sollte es sein? Die Idee ein E-Bike zu kaufen, geisterte schon lange durch meinen Kopf. Doch welches? Ein Pedelec oder doch ein S-Pedelec? Das Specialized Turbo S? Zu teuer! Das Einzige, was klar war: Kein Mountainbike. Ein Bike für den Weg zur Arbeit und mal pfeilschnell in die Nachbarstadt zu düsen. Das ganze sollte möglichst stylisch und maximal reduziert sein. Licht und Schutzblech wären cool, aber nicht unbedingt nötig. Gepäckträger? Mhmm, vielleicht. E-Bike-Test Grace wie Race – Easy S Red Dot im Test weiterlesen

NaviiON- Navigation leicht gemacht!

Autofahrer tun es, Piloten tun es, Seefahrer tun es!!! Eigentlich tut es jeder, der etwas auf sich hält. In jedem erdenklichen Bereich des Lebens hält der Computer Einzug. So auch beim Mountainbiken. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Tourenfahrer sicherheitshalber ein Überlebenstraining absolviert haben sollte. Trotz bestem Kartenmaterial einer Strecke folgen, gelang nur jenen, die über eine gehörige Portion Orientierungssinn und Abstraktionsvermögen verfügten. Mit dem NaviiON gehört dies der Vergangenheit an. Der NaviiON ist ein etwa Zigarettenschachtel großer „Bordcomputer“ für Mountainbiker. Das Gerät läßt sich am besten mit einem klassischen „Roadbook“ vergleichen, wie es auf Rallye eingesetzt wird. Um das Gerät möglichst klein und preiswert zu halten, wurde auf eine GPS Verwendung verzichtet. Der NaviiON benutzt zur Routenfindung eine Kombination aus Fahrtrichtung, Entfernung und Höhe. Anhand dieser Parameter orientiert sich das Gerät. Bei Abweichung eines Parameters erkennt der Computer, dass die vorgegebene Strecke verlassen wurde und informiert den Benutzer. NaviiON- Navigation leicht gemacht! weiterlesen

Uvex Variomatic Active – Brille – Eine Sportbrille für alle

Laufbrille, Lesebrille, Sonnenbrille, Tauchbrille, Klobrille… Stopp! Die Letzte ist aus Versehen mit in die Aufzählung gerutscht. Wer sich die Mühe macht und Zuhause sämtliche Brillen auf einen Haufen legt, der wird sich wundern, wieviele davon ihr Dasein in der Schublade fristen. Manche werden regelmäßig benötigt, andere nur einmal im Jahr. Im Beamtendeutsch würde man die eine oder andere Brille wohl Karteileiche nennen. Eine Brille, die sich anschickt, Ordnung zu schaffen und als echter Dauergast auf der Nase zu residieren, ist die uvex variomatic active. Mit federleichten 23 Gramm und bestechendem Aussehen hat sie das Zeug dazu. Die selbsttönenden Variomatic-Gläser, welche auch in der uvex variomatic sphere und anderen Modellen von uvex Verwendung finden, machen das Nasenfahrrad zum Begleiter für den ganzen Tag. Brille mit prominenter Auszeichnung Das uvex wirklich mächtig Gas gibt, hat die Eurobike 2009 gezeigt. Dort konnte uvex sich gegen 450 Bewerber durchsetzen und den begehrten „Eurobike Award“ gewinnen. Das allein macht natürlich keine gute Sportbrille aus. Funktion sollte im Vordergrund stehen. Das diese sich nicht negativ auf die Optik auswirken muss, zeigt die uvex variomatic active. Dezent sportlich könnte man sagen. Aufsetzen und nicht wieder absetzen ist der erste Eindruck. Die weichen antiallergischen Nasenpads und die extrem flexiblen Brillenbügel, kombiniert mit dem geringen Gewicht, lassen einen wirklich vergessen, dass man eine Brille trägt.

Tönung: Fast transparent bis fast schwarz

Durch die stufenlose Selbsttönung entsteht nie das Gefühl im Dunkeln zu stehen oder geblendet zu werden. Schnell und dezent wechselt die Brille von fast transparent zu schwarz und umgekehrt. Die uvex variomatic active tönt sich in den Stufen S0 (größte Lichtdurchlässigkeit) bis S3 (geringste Lichtdurchlässigkeit) ab. S4 ist für den Straßenverkehr nicht zulässig und würde nur noch 8-18% des einfallenden Lichts passieren lassen. Das wäre für den Wüsteneinsatz oder auf der ISS bei direkter Sonnenbeobachtung wohl die beste Wahl. Der Tönung geht, wie auch bei der uvex variomatic sphere so schnell, dass man die Brille wirklich gar nicht mehr absetzt. Die Ausrichtung als Multi-Sport-Brille ist perfekt gelungen. Kein Drücken, kein Rutschen.

Brille für den Dauereinsatz

Optimaler Tragekomfort. Sehr gut gelungen sind die hochflexiblen Bügel! 90-Grad-Winkel stellen kein Problem dar. Bei anderen Brillen
führt ein so starkes Abknicken der Bügel zur sofortigen Ersatzteilbestellung. Die Brille musste ihren „Mann“ beim Biken, Laufen und im Alltag stehen. In jeder Situation erfüllte die uvex variomatic active ihre Aufgabe: Das Auge schützen! Die aus Makrolon gefertigten Gläser sind seitlich weit herumgezogen um Zugluft und Lichteinfall zu mindern. Die Supravision-Beschichtung macht die Brille extrem kratzfest und verhindert das Beschlagen von innen effektiv.

100% UV-Schutz

Die Scheiben sind dezentralisiert und verhindern so Verzerrung. Die
dünnen und leichten Bügel passen perfekt unter den Helm ohne störende Druckstellen zu entwickeln. Durch die relativ gerade Oberkante der Brille, bildet sie mit dem Helm eine Einheit. Quasi Fullface ohne Kinn. Der Nasensteg ist angeschraubt und kann gewechselt werden. Die Gläser werden einfach in das Gestell geklemmt und lassen sich bei Bedarf austauschen (Eigentlich sinnlos, da ja die Variomatic für den Ganztags-Einsatz sorgt). Die Brille verfügt über einen 100%-UV-Schutz. Auch das Gestell lässt keine für den Organismus schädliche Strahlung passieren.

Fazit: Stylische Brille für jede Gelegenheit. Wirklich schön und ohne nennenswerte Patzer umgesetzt. uvex macht seine Hausaufgaben und kann mit seiner Brillenkollektion wirklich überzeugen. Die Metallschrauben am Nasensteg sollten jedoch überdacht werden; ein Stecksystem fänden wir überzeugender. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Keine Grate oder scharfen Kanten verunstalten das Gestell. Ein wenig fragwürdig fanden wir das Design der Bügel. Erschreckend ähnlich sehen sich die Bügel der uvex variomatic active und die der Adidas Evileye Climacool. Ein Schelm, wer böses denkt! Positiv hervorzuheben ist die Verwendung von antiallerigschen Materialien bei den Nasenpads. Wir finden eine Brille für alle und jede Gelegenheit. Unisex und Größentechnisch universell einsetzbar.

Preis: circa 85 Euro
Mehr Infos unter www.uvex-sports.de

 

Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip?

Das Mode seltsame Richtungen einschlagen kann ist bekannt. Das es mehr „geht gar nicht“ gibt als „absolute Hips“, dürfte auch klar sein. Doch manchmal kommt man um die vermeidlich stylishen Klamotten nicht herum. Manch Deutscher, gehüllt in edle weiße Frotteesocken, welche von edlen Deichmann-Sandalen umrahmt werden, hält sich für den König von Mallorca. Wird das Ganze dann noch von selbstabgeschnittenen Jeans-Shorts und einem T-Shirt, welches vergeblich gegen die hervorquellenden Fettmassen kämpft,
ergänzt, so ist das Paradebeispiel eines deutschen Touristen, der die Thronanwärterschaft in Erwägung zieht, komplett. In engen Ganz-Körper-Kondomen, in unglaublich krassen Farben, präsentieren sie sich ihren Fans – chancenlos, jemals cool auszusehen. Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip? weiterlesen