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Was kann was? Umfangreiche Tests rund um das Thema Mountainbiken

Bike-Short Back-Country Icon im Test – Der Kult-Klassiker

Mode ist vergänglich. Vergänglicher als Ruhm und Ehre. Vergänglicher als Anerkennung. Spätestens wenn ein Trend vorbei ist, fragen sich die Trendsetter, die schon einem neuen Hype folgen, wie sie den vorhergehenden nur gut finden konnten. Es gibt allerdings einige Kleidungsstücke, die zum Klassiker geworden sind. Allen voran die Jeans. Seit dem sie ihren Siegeszug im vorletzten Jahrhundert antrat, ist sie nicht mehr aus den Modezeitschriften wegzudenken. Gleiches gilt für den Turnschuh, oder neudeutsch: Sneaker. Er ist einfach da und nicht mehr unter zu kriegen. Jeder hat mindestens ein Paar im Schrank. Bei den Frauen gehört das kleine Schwarze zum guten Ton, wie beim Mann das Einstecktuch im Anzug. Wie diese berühmten Vertreter, schickt sich die Back-Country Icon an, ein Klassiker bei den Mountainbikern zu werden.  Seit mehr als 15 Jahren ist dieses coole Textil von MSX-Mainstream auf dem Markt. Doch kann die Hose sich gegen modernere Mitbewerber durchsetzen? Entspricht sie noch dem Stand der Technik? Bike-Short Back-Country Icon im Test – Der Kult-Klassiker weiterlesen

BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX im Test – Die heiligen drei Könige

Melchior, Kasimir und Balthasar sind die Namen der heiligen Drei Könige. Sie brachten dem Christuskind Geschenke. Natürlich schleppten sie Weihrauch, Myrrhe und Gold nicht mit bloßen Händen heran. Welche Behältnisse zum Einsatz kamen, ist nicht näher überliefert. Wenn die “Tres Amigos” jedoch eine Wahl gehabt hätten, wären sie sicher mit dem BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX unterwegs gewesen. Mit 25 Litern Inhalt spielt er zwar eine Liga unter den großen Messengerbags, dafür ist er dann voll beladen auch von normalen Menschen tragbar. Da das Trio Infernale aber nicht die Wahl hatte, musste der kleine Jesus mit einer Handvoll Gold, Myrre und Weihrauch vorlieb nehmen. Das man mit so wenig keine Altersvorsorge aufbauen kann, hätten die heiligen Drei Könige sicherlich bei genauerer Abwägung ihres Tuns erkennen können. Wahrscheinlich wäre der Backpack 48 Grad dann schon vor ein paar Tausend Jahren erfunden worden und MSX wäre heute so etwas wie der Leibschneider des Vatikans. BackPack 48 Grad von Mainstream-MSX im Test – Die heiligen drei Könige weiterlesen

Rose Pro 242 Pedal im Test – Da steh ich drauf

Im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich fragt, woran man einen BMXer der ersten Stunde erkennt, der muss einfach nur das Schienenbein der betreffenden Person in Augenschein nehmen. Fühlt sich die Vorderseite des Schienenbeins wie eine Enzyklopädie in Blindenschrift an, ist der Beweis erbracht. Die kleinen und großen Vertiefungen sind schmerzhafte Zeitzeugen aus besseren, längst vergangenen Zeiten. Unzählige Einschläge der Folterinstrumente, die damals unter dem Namen Pedale verkauft wurden, haben ihre Ab- und Eindrücke hinterlassen. Einige Konstruktionen aus der Frühzeit des BMX- und Mountainbikesports konnten problemlos zum Fällen von Bäumen genutzt werden. Bärentatzen und Plattformpedale gierten hungrig am Rad nach frischem Blut.  Rose Pro 242 Pedal im Test – Da steh ich drauf weiterlesen

Adrenaline 101 – Twelve Step Program – Schweizer Import

Die Schweiz ist bekannt für ihre Banken, für ihren Käse, ihre Neutralität und mittlerweile auch für ihre Hacker. Rockmusik war bis jetzt eher keines der bekannteren Exportprodukte. Abgesehen von Krokus oder Gotthard. Doch mit dem Quartett “Adrenaline 101” könnte im wahrsten Sinne des Wortes ein neuer “Exportschlager” etabliert werden. Schlager trifft es nicht ganz, beziehungsweise gar nicht. Hardrock mit eingängiger Melodie, so könnte der Stil von “Adrenaline 101” beschrieben werden. Hörbarer Mainstream ohne Schnörkel Bass, Gitarre, Drums und Vocals. Adrenaline 101 – Twelve Step Program – Schweizer Import weiterlesen

NaviiON- Navigation leicht gemacht!

Autofahrer tun es, Piloten tun es, Seefahrer tun es!!! Eigentlich tut es jeder, der etwas auf sich hält. In jedem erdenklichen Bereich des Lebens hält der Computer Einzug. So auch beim Mountainbiken. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Tourenfahrer sicherheitshalber ein Überlebenstraining absolviert haben sollte. Trotz bestem Kartenmaterial einer Strecke folgen, gelang nur jenen, die über eine gehörige Portion Orientierungssinn und Abstraktionsvermögen verfügten. Mit dem NaviiON gehört dies der Vergangenheit an. Der NaviiON ist ein etwa Zigarettenschachtel großer “Bordcomputer” für Mountainbiker. Das Gerät läßt sich am besten mit einem klassischen “Roadbook” vergleichen, wie es auf Rallye eingesetzt wird. Um das Gerät möglichst klein und preiswert zu halten, wurde auf eine GPS Verwendung verzichtet. Der NaviiON benutzt zur Routenfindung eine Kombination aus Fahrtrichtung, Entfernung und Höhe. Anhand dieser Parameter orientiert sich das Gerät. Bei Abweichung eines Parameters erkennt der Computer, dass die vorgegebene Strecke verlassen wurde und informiert den Benutzer. NaviiON- Navigation leicht gemacht! weiterlesen

Uvex Variomatic Active – Brille – Eine Sportbrille für alle

Laufbrille, Lesebrille, Sonnenbrille, Tauchbrille, Klobrille… Stopp! Die Letzte ist aus Versehen mit in die Aufzählung gerutscht. Wer sich die Mühe macht und Zuhause sämtliche Brillen auf einen Haufen legt, der wird sich wundern, wieviele davon ihr Dasein in der Schublade fristen. Manche werden regelmäßig benötigt, andere nur einmal im Jahr. Im Beamtendeutsch würde man die eine oder andere Brille wohl Karteileiche nennen. Eine Brille, die sich anschickt, Ordnung zu schaffen und als echter Dauergast auf der Nase zu residieren, ist die uvex variomatic active. Mit federleichten 23 Gramm und bestechendem Aussehen hat sie das Zeug dazu. Die selbsttönenden Variomatic-Gläser, welche auch in der uvex variomatic sphere und anderen Modellen von uvex Verwendung finden, machen das Nasenfahrrad zum Begleiter für den ganzen Tag. Brille mit prominenter Auszeichnung Das uvex wirklich mächtig Gas gibt, hat die Eurobike 2009 gezeigt. Dort konnte uvex sich gegen 450 Bewerber durchsetzen und den begehrten “Eurobike Award” gewinnen. Das allein macht natürlich keine gute Sportbrille aus. Funktion sollte im Vordergrund stehen. Das diese sich nicht negativ auf die Optik auswirken muss, zeigt die uvex variomatic active. Dezent sportlich könnte man sagen. Aufsetzen und nicht wieder absetzen ist der erste Eindruck. Die weichen antiallergischen Nasenpads und die extrem flexiblen Brillenbügel, kombiniert mit dem geringen Gewicht, lassen einen wirklich vergessen, dass man eine Brille trägt.

Tönung: Fast transparent bis fast schwarz

Durch die stufenlose Selbsttönung entsteht nie das Gefühl im Dunkeln zu stehen oder geblendet zu werden. Schnell und dezent wechselt die Brille von fast transparent zu schwarz und umgekehrt. Die uvex variomatic active tönt sich in den Stufen S0 (größte Lichtdurchlässigkeit) bis S3 (geringste Lichtdurchlässigkeit) ab. S4 ist für den Straßenverkehr nicht zulässig und würde nur noch 8-18% des einfallenden Lichts passieren lassen. Das wäre für den Wüsteneinsatz oder auf der ISS bei direkter Sonnenbeobachtung wohl die beste Wahl. Der Tönung geht, wie auch bei der uvex variomatic sphere so schnell, dass man die Brille wirklich gar nicht mehr absetzt. Die Ausrichtung als Multi-Sport-Brille ist perfekt gelungen. Kein Drücken, kein Rutschen.

Brille für den Dauereinsatz

Optimaler Tragekomfort. Sehr gut gelungen sind die hochflexiblen Bügel! 90-Grad-Winkel stellen kein Problem dar. Bei anderen Brillen
führt ein so starkes Abknicken der Bügel zur sofortigen Ersatzteilbestellung. Die Brille musste ihren “Mann” beim Biken, Laufen und im Alltag stehen. In jeder Situation erfüllte die uvex variomatic active ihre Aufgabe: Das Auge schützen! Die aus Makrolon gefertigten Gläser sind seitlich weit herumgezogen um Zugluft und Lichteinfall zu mindern. Die Supravision-Beschichtung macht die Brille extrem kratzfest und verhindert das Beschlagen von innen effektiv.

100% UV-Schutz

Die Scheiben sind dezentralisiert und verhindern so Verzerrung. Die
dünnen und leichten Bügel passen perfekt unter den Helm ohne störende Druckstellen zu entwickeln. Durch die relativ gerade Oberkante der Brille, bildet sie mit dem Helm eine Einheit. Quasi Fullface ohne Kinn. Der Nasensteg ist angeschraubt und kann gewechselt werden. Die Gläser werden einfach in das Gestell geklemmt und lassen sich bei Bedarf austauschen (Eigentlich sinnlos, da ja die Variomatic für den Ganztags-Einsatz sorgt). Die Brille verfügt über einen 100%-UV-Schutz. Auch das Gestell lässt keine für den Organismus schädliche Strahlung passieren.

Fazit: Stylische Brille für jede Gelegenheit. Wirklich schön und ohne nennenswerte Patzer umgesetzt. uvex macht seine Hausaufgaben und kann mit seiner Brillenkollektion wirklich überzeugen. Die Metallschrauben am Nasensteg sollten jedoch überdacht werden; ein Stecksystem fänden wir überzeugender. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Keine Grate oder scharfen Kanten verunstalten das Gestell. Ein wenig fragwürdig fanden wir das Design der Bügel. Erschreckend ähnlich sehen sich die Bügel der uvex variomatic active und die der Adidas Evileye Climacool. Ein Schelm, wer böses denkt! Positiv hervorzuheben ist die Verwendung von antiallerigschen Materialien bei den Nasenpads. Wir finden eine Brille für alle und jede Gelegenheit. Unisex und Größentechnisch universell einsetzbar.

Preis: circa 85 Euro
Mehr Infos unter www.uvex-sports.de

 

Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip?

Das Mode seltsame Richtungen einschlagen kann ist bekannt. Das es mehr „geht gar nicht“ gibt als „absolute Hips“, dürfte auch klar sein. Doch manchmal kommt man um die vermeidlich stylishen Klamotten nicht herum. Manch Deutscher, gehüllt in edle weiße Frotteesocken, welche von edlen Deichmann-Sandalen umrahmt werden, hält sich für den König von Mallorca. Wird das Ganze dann noch von selbstabgeschnittenen Jeans-Shorts und einem T-Shirt, welches vergeblich gegen die hervorquellenden Fettmassen kämpft,
ergänzt, so ist das Paradebeispiel eines deutschen Touristen, der die Thronanwärterschaft in Erwägung zieht, komplett. In engen Ganz-Körper-Kondomen, in unglaublich krassen Farben, präsentieren sie sich ihren Fans – chancenlos, jemals cool auszusehen. Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip? weiterlesen

Messengerbag “Made in Germany” – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu

Im Jahre 1887 erließ das Britische Empire ein Gesetz, um sich gegen Importe aus Deutschland zu schützen. Auf jedes Produkt musste das Herkunftsland in Form von “Made in…” vermerkt werden. Die Engländer erhofften dadurch die Konsumenten zum Kauf von britischen Waren zu animieren. Der Verbraucher sollte durch diese Maßnahme die qualitativ minderwertigen deutschen Waren erkennen und meiden können. Die deutsche Industrie wurde bereits im Jahre 1876, mit Ausnahme von Krupp, zum Gespött der Weltausstellung. Das Unternehmen konnte mit hervorragender Qualität und Verarbeitung glänzen. 11 Jahre später waren deutsche Produkte Ihrer Zeit voraus und so wurde aus der britischen Diskreditierungskampagne ein Siegeszug für das Branding “Made in Germany”. Messengerbag “Made in Germany” – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu weiterlesen

Hey Sport Imprägnierung für Goretex und Co – Hey, biste noch ganz dicht?

Während eines ganzen Lebens wird eine Menge schmutziger Wäsche gewaschen. In der Politik, bei Promi-Trennungen, bei privaten Trennungen. Die einen nennen es Rache, die anderen Vendetta und wiederum andere sagen, was es ist: Schmutzige Wäsche waschen. Um es gleich vorneweg zu sagen: Nein, hier geht es nicht um Tom Cruise, Beckham oder sonst wen, der im öffentlichen Interesse steht. Es geht hier schlicht und ergreifend ums Wäsche waschen, beziehungsweise um das Imprägnieren von Goretex-Kleidung. Eigentlich ist dies ein Widerspruch in sich. Die Funktionsweise als Membran bedingt die Wasserdichtigkeit von Goretex und ähnlichen Stoffen. Imprägnieren sollte unnötig sein. Dies ist leider nicht so! Die Goretex-Membranen sollten Wasser (große Tropfen) abweisen und Schweiß (klitzekleine Tropfen) durchlassen. Dies ist einfache Physik. Aggregatzustände! Der Schweiß in Form von „Dampf“ kann die kleinen Poren der Membran ungehindert durchdringen, während der „flüssige“ Regen von der Membran abgeleitet wird. Das weitere Faktoren wie Dampfdruck, Temperaturdifferenz und Wassersäule usw. eine Rolle spielen, sei an dieser Stelle unbeachtet. Die eigentliche Wasserdichtigkeit wird also nicht durch extern aufgebrachte Imprägniermittel gewährleistet, sondern konstruktionsbedingt durch die physikalischen Eigenschaften des Goretex-Materials. Soweit die Theorie. Hey Sport Imprägnierung für Goretex und Co – Hey, biste noch ganz dicht? weiterlesen

Equilibrium – Energiearmband für Gläubige

Doping ist in aller Munde. Meist ist die Rede von verbotenen Substanzen, doch was ist mit technischem oder psychischem Doping? Das ist ein Aspekt, der von allen Verbänden ausgeklammert wird. Psychodoping scheint in keiner Sportart ein Thema zu sein. Es dürfte sehr schwer werden, Psychodoping nachzuweisen. Bleibt also nur noch ein technisches Hilfsmittel. Wer körperbezogene Sportarten betreibt, kommt nur in den Genuß eines leistungssteigernden Upgrades, wenn er den Verlust einer Gliedmaße zu beklagen hat. Meist legal, manchmal nicht. So munkelt man bei der Tour de France, es gäbe versteckte Hilfsmotoren im Sattelrohr. In der Formel-1 sind die Möglichkeiten schier unübersehbar. Anfahrhilfen, computergesteuerte Fahrwerke und was die Ingenieure sonst noch so erfinden und bauen. Beim Breitensportdoping ohne Medikamente sind die Möglichkeiten mehr als übersichtlich. Equilibrium – Energiearmband für Gläubige weiterlesen