Schlagwort-Archive: Training

GPS- und Pulsdaten auswerten – Zonefive Sporttracks im Einsatz

Die Zeiten, als GPS-Geräte klobige und riesige, fest installierte Technikmonster waren, sind endgültig vorbei. Immer kleiner und handlicher sind diese Wunderwerke moderner Funktechnologie geworden. Die Krönung stellen zweifelsfrei die Geräte von Garmin aus der Forerunner-Serie dar. Lässig am Handgelenk getragen, wie eine normale Uhr, zeichnen sie Wegstrecke und Puls auf. Mit den modernen SIRF III-Chipsätzen wird ein GPS-Empfang sogar unter widrigsten Bedingungen sichergestellt. Völlig unabhängig ob Regen, Schnee oder ein dichtes Blätterdach die Sicht zum Satelliten verhindert, zeichnet der Forerunner die Strecken unbeirrbar auf.
Neben der Aufzeichnung können solche Geräte auch zum Navigieren oder als Trainingspartner genutzt werden. Wer langfristig seine Trainingsumfänge und Erfolge dokumentieren möchte, ist mit einem solchen Gerät gut bedient. Kleinste Schwankungen in der Leistungskurve können entdeckt werden, Rekordzeiten aufgezeichnet und detailliert ausgewertet werden. GPS- und Pulsdaten auswerten – Zonefive Sporttracks im Einsatz weiterlesen

BB3000 Computer von Trelock – Der Protzer-Klotz

Tacho, Bike-Computer, Info-System, Flightdeck oder sonst wie nennen die Hersteller ihre Fahrradcomputer. Einfach nur noch von Tacho zu sprechen wäre Understatement in seiner reinsten Form. Vom schnöden Kilometerzähler, welcher via mechanischem Schneckenantrieb über eine Tachowelle die aktuelle Geschwindigkeit und zurückgelegte Kilometer anzeigte, bis zum heutigen Computersystem liegen Welten. Mit der Erfindung der Quarzuhr mit LCD-Display begann der Siegeszug der Minimonitore zur Informationsdarstellung. Rasant gefallene Fertigungskosten und große Stückzahlen ließen die Wunderwerke der Technik in jedem Lebensbereich Einzug halten. Angefangen von der stylischen LCD-Uhr über den Taschenrechner bis hin zur Waschmaschine. Überall LCD-Displays. So natürlich auch bei den Fahrradcomputern. Geschwindigkeit, Gesamtkilometer, Durchschnittstempo und Tageskilometer beherrschen selbst die billigsten No-Name Modelle.
Ausgehend von diesen Basics hat jeder Hersteller mehr oder weniger sinnvolle Funktionen ergänzt. Trelock bildet hier keine Ausnahme. Mit dem Bike & Body Computern wagt sich der renommierte Schlosshersteller auf eine fremdes Terrain. BB3000 Computer von Trelock – Der Protzer-Klotz weiterlesen

Forerunner 301 im Test – Evolution statt Revolution

Mittlerweile müsste es jeder kapiert haben: Elektronische Gadgets machen Spaß und wenn diese dann noch einen sinnvollen Zweck erfüllen, dann hat man auch eine Rechtfertigung vor seinem Gewissen. Noch vor wenigen Jahren benötigte kein Biker ein GPS-System. Schon ein Tacho, der mehr als Entfernung und Tempo anzeigen konnte, galt als reine Protzerei. Doch die Zeiten und Anforderungen ändern sich. In ungefähr 200 Jahren bricht Captain Kirk mit der Enterprise in die unendlichen Weiten auf. Um nicht verloren zu gehen, wird er mit Sicherheit ein GPS ( Galactic Positioning-System) an Board haben. Garmin hat sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, dieses bei Bedarf liefern zu können. Für Outdoor-Sportler brachte Garmin vor ca. drei Jahren den Forerunner auf den Markt (wir berichteten). Der Forerunner 201 konnte nur die GPS-Daten anzeigen und auswerten. Für Sportler, die mit Herzfrequenzüberwachung trainierten, kam immer noch der obligatorische Pulsmesser hinzu. Somit trug man eine dicke Pulsuhr links und den Forerunner rechts. Die logische Weiterentwicklung des Forerunner 201 stellt das neue Modell 301 dar. Forerunner 301 im Test – Evolution statt Revolution weiterlesen

Inline-Skating, oder: Wie der Adler fliegt

Als echte Adrenaline-Junkies ist das Team der mtb-extreme immer auf der Suche nach Sportarten, die als Abwechslung zum Mountainbiken betrieben werden können. Kurz vor dem Ende der Bikesaison wollen wir es noch einmal wissen! Gibt es Sportarten, die cooler sind als biken? Sportarten die gefährlicher sind? Sportarten die mehr Spaß machen? Auf der Suche nach der Antwort, richtete sich unser Augenmerk auf das Inline-Skaten. Doch was unterscheidet das Inline-Skaten vom „Rollschuh-“laufen? Wer in den 80ern aufgewachsen ist, hat auch hier wieder den Vorteil, bereits alles zu kennen. Anfang der 80er wurde der Rollschuh, wie ihn unsere Eltern und Großeltern schon kannten, von einer neuen Erfindung abgelöst. Der Skate-Roller. Verächter dieser Sportgeräte nannten sie abfällig Disco- Roller (woran der eine oder andere schlechte Musik-Film nicht ganz unbeteiligt war). Inline-Skating, oder: Wie der Adler fliegt weiterlesen

Navman Sport Tool X300 GPS Entfernungsmesser im Test

Wie weit ist es noch? Wie weit sind wir schon gefahren? Wie hoch sind wir gewesen? Fragen über Fragen. Seit Urzeiten ersannen die Menschen immer bessere Methoden, um Entfernungen zu messen und Höhen festzustellen. Aus Erfahrung weiß jeder, wie weit 100 Meter oder „gleich hinter dem nächsten Berg“ sein kann. Zu unterschiedlich sind die subjektiven Eindrücke, als dass man sich auf geschätzte Aussagen verlassen kann. Mit der Normung des „Meters“ und dem Verschwinden der anderen Messsysteme (Elle, Hand, Klafter, Spann), konnten endlich verbindliche Angaben gemacht werden, wie weit etwas entfernt ist. In der Frühzeit der Entfernungsmessung funktionierte diese rein mechanisch. Ein Schneckentrieb wurde an der Vorderradnabe befestigt und trieb über eine flexible Welle einen Kilometerzähler an. Navman Sport Tool X300 GPS Entfernungsmesser im Test weiterlesen

Besser biken DVD – Fernsehen bildet! – DVD-Vorstellung

Kein Medium wurde so kontrovers diskutiert wie das Fernsehen. Für die Einen Segen, für die Anderen Fluch. Vom reinen Informationsträger hat sich das TV zum Universalgenie für alle Lebenslagen entwickelt. Kaum jemand kann sich noch an die Zeiten erinnern, als es Sendepausen oder nur drei Programme gab. Das TV-Gerät ersetzt heute den Babysitter, Psychologen, Arzt und Gott weiß was noch. Mit den Zusatzgeräten, wie Videorekorder und DVD-Player, wird die Flimmerkiste zum multimedialen Alleinunterhalter. Vor 10-15 Jahren hielten TV und Videorekorder Einzug in unsere Schulen und lösten den Filmprojektor als Schulungsmedium ab. Heute findet man Beamer oder Flatscreens in den Klassenzimmern. Vorbei sind die Zeiten von klappernden Bildermaschinen. Waren das noch Zeiten, als man sich schon auf das abgedunkelte Klassenzimmer freute, um mit der Angebeteten heimlich Händchen zu halten, während vorne auf der Leinwand das Paarungsverhalten von Fruchtfliegen zu sehen war. Besser biken DVD – Fernsehen bildet! – DVD-Vorstellung weiterlesen

Sigma Fitwatch mit bestechender Optik – Tré chic

„Form follows function“ wurde jahrelang von den Herstellern der verschiedensten Produkte als Motto missbraucht. Plötzlich war alles, was mehr als fragwürdig aussah, als die perfekte Symbiose aus Technik und Ergonomie betitelt. Ob im Autobau oder im Haushalt, überall sind Produkte im einfallslosen Funktionsdesign zu finden. Colani wagte als einer der wenigen einen Ausbruch aus der grauen Masse der charakterlosen Technikgestalter. Jeder kennt die von Vobis verkauften Colani-Design-Computer der 90er oder die DAF-Zugmaschine, die sich optisch aufregend auf den Straßen zeigt. Ob die Form gefällt? Nun über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Leider ist die Tendenz der langweiligen Designs im Bereichen wie Sport und Freizeit ungebrochen. Sigma Fitwatch mit bestechender Optik – Tré chic weiterlesen

Polar S710I im Test – “S”-Klasse für alle – Herzfrequenzmonitor mit Deluxe-Ausstattung

Mercedes steht mit seinem Namen, wie kein anderer Hersteller, für Luxus pur. Kein Gimmick ist zu Schade, um seinen Weg in die Nobelkarossen zu finden. Ob beheizte Spiegel, automatischer Gurtanreicher oder Einparkhilfe für Leute, die unfähig sind, ein solches Auto zu bewegen. Zwischen Sinn und Unsinn entscheidet nur der Geldbeutel. Ähnlich ist es bei den Herzfrequenzuhren. Angefangen bei € 9,95 vom Discounter Ihres Vertrauens bis jenseits der 800 Euro-Grenze für die Deluxe-Ausführung mit allem Schnickschnack reicht die Preisspanne. Das billig oft teuer wird, bewahrheitet sich auch hier. “Nur um seinen Herzschlag zu überprüfen, da reicht doch einer für 19,95” wird manch einer denken. Nach 2 Wochen wanderte das Discounterstück in die Schublade. Zwar wurde ab und zu die Herzfrequenz angezeigt, doch sobald sich eine andere Pulsuhr in der Nähe tummelte, gab es nur noch Pulssalat auf der Anzeige. Wenn der Gurt nicht 200% befeuchtet war oder auch nur geringfügig verrutschte, stellte die Uhr ihren Dienst ein. Ein zweiter Versuch mit einem Ciclosport verlief zwar etwas besser, aber immer noch unbefriedigend. Der dritte Anlauf mit einem Polar M52 begeisterte von Anfang an. Polar S710I im Test – “S”-Klasse für alle – Herzfrequenzmonitor mit Deluxe-Ausstattung weiterlesen

Buchvorstellung: Bike Fahrtechnik – Besser lesen, besser biken

Fahrradfahren verlernt man nicht! Dies ist eine Tatsache, die von unseren Großeltern an unsere Eltern und letztendlich an uns weitergegeben wurde. Doch was versteht man unter “Fahrradfahren”? Bepackt mit Kartoffelsack und Einkaufstüten vom Wochenmarkt nach Hause fahren, wie unser Opa? In Schlangenlinien zum Kaffeekränzchen radeln, wie unsere Mütter? Dies alles sind wohl für Mountainbiker und solche die es werden wollen Horrorszenarien. Sicherlich sind die Grundkenntnisse, die uns beim Erlernen des Radfahrens von unseren Eltern mitgegeben werden, zwingende Vorraussetzung für ein Fortbewegen auf zwei Rädern. Doch von der Idealvorstellung des Mountainbikefahrens ungefähr so weit weg, wie die Amerikaner 1969 vom Mond (es wird behauptet, es hätte nie eine Mondlandung stattgefunden). Geradeaus, rechts, links und bremsen gehören zum Repertoire eines jeden, der auf dem Velo die Straßen unsicher macht. Ein Mountainbike auf der Straße verhält sich aber wie Feuer zu Wasser. Um Abseits von Straßen und Wegen richtig abrocken zu können, bedarf es einiger Fahrtricks, die einem (im Normalfall) nicht von seinen Eltern beigebracht werden. Buchvorstellung: Bike Fahrtechnik – Besser lesen, besser biken weiterlesen

Abgymnic – Muckis aus der Lithiumzelle

Immer wieder werden wir vom Home-Order-Television bedrängt, endlich etwas gegen die deutsche Bierbäuchigkeit zu unternehmen. Nein, es wird nicht aufgefordert die hemmungslos ausgelebte Fresssucht in vernünftige Bahnen zu lenken. Auch soll man sich nicht mit der chemischen Keule auf durch Bulimie verursachte Modellmaße hungern. Nein, nein und nochmals nein. Ein unscheinbarer Gürtel soll den auf fünffachen Normalumfang geblähtem Bauch in ein ansehnliches Arnold Schwarzenegger-Waschbrett verwandeln. Nebenbei kann man auch noch andere Muskeln wie Arme, Beine und Gott weiß wo der Gürtel überall hinpassen soll, trainieren. Also mehr Power für die Arme und Beine (Noch schnellere Up- und Downhills, noch höhere und weitere Jumps). Abgymnic – Muckis aus der Lithiumzelle weiterlesen