Archiv der Kategorie: Bikeparts

Teile und Tuningparts für euer Mountainbike

Bikemate – Aldi Fahrradwerkzeugtasche im Schnell-Check

Die Zeiten als die Angebote der großen Lebensmittel-Discounter wahre Belagerungen zur Folge hatten sind vorbei. Ab und an kann man jedoch themenbezogene Angebote finden die durchaus interessant sind. Immer wieder gibt es Angebote zum Thema Running, Computer, Angeln und Gott weiß was noch. Vor kurzem mussten dann wieder die Biker dran glauben. Jede Menge Schnick-Schnack wie Bikecomputer, Bikeshirts, Bikehose gingen über die Ladentheke. Grund genug für uns mal gezielt ein Testexemplar auszuwählen. Unsere Wahl fiel auf eine Satteltasche inkl. Werkzeug für 3,99 Euro. Zum Gegenwert von zwei Portionen Pommes erhält der Biker alles was für eine Panne unterwegs benötigt wird. Neben einer robusten Tasche deren Packvolumen durch einen Reißverschluss vergrößert werden kann, gibt es noch eine Anleitung in der kleinere Reparaturen erklärt werden. Bikemate – Aldi Fahrradwerkzeugtasche im Schnell-Check weiterlesen

SIREBA – Akkulampe im Test – Nutze die Macht

Use the force, Luke – Kein anderer Satz ist so berühmt wie dieser. Mit der Star Wars -Saga schuf George Lucas eine neue Religion. Die Trilogie spiegelt, wie keine andere, den ständigen Kampf von Gut und Böse wider. Tausende Amerikaner geben als Glauben “Jedi” an. Die Guten in weiß gewandet, die Bösen in schwarz. Schwarz stilisiert zur Farbe des Bösen. Doch es lassen sich unzählige Analogien finden: Der helle Tag als Lebensspender und die Nacht als Vorreiter des Todes. Der Teufel als Fürst der Finsternis. Seit je her ist es deshalb das Bestreben der Menschen gewesen, die Nacht zum Tag zu machen, angefangen bei den Steinzeitmenschen und aufgehört in Las Vegas. George Lucas kam auf die geradezu geniale Idee, seine Jedi-Ritter (wird korrekterweise übrigens “Jedei” ausgesprochen) mit Lichtschwertern auszurüsten. Licht als Waffe gegen die Schergen der dunklen Seite (zugegeben, die Sith-Lords haben natürlich auch Lichtschwerter, doch diese leuchten nicht halb so hell, wie die der Guten). Weder Jedis noch Biker haben es leicht. Wir Biker fechten gerade jetzt in den kalten Wintermonaten unsere persönlichen Vendettas gegen die Finsternis.

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Forerunner 301 im Test – Evolution statt Revolution

Mittlerweile müsste es jeder kapiert haben: Elektronische Gadgets machen Spaß und wenn diese dann noch einen sinnvollen Zweck erfüllen, dann hat man auch eine Rechtfertigung vor seinem Gewissen. Noch vor wenigen Jahren benötigte kein Biker ein GPS-System. Schon ein Tacho, der mehr als Entfernung und Tempo anzeigen konnte, galt als reine Protzerei. Doch die Zeiten und Anforderungen ändern sich. In ungefähr 200 Jahren bricht Captain Kirk mit der Enterprise in die unendlichen Weiten auf. Um nicht verloren zu gehen, wird er mit Sicherheit ein GPS ( Galactic Positioning-System) an Board haben. Garmin hat sich anscheinend zur Aufgabe gemacht, dieses bei Bedarf liefern zu können. Für Outdoor-Sportler brachte Garmin vor ca. drei Jahren den Forerunner auf den Markt (wir berichteten). Der Forerunner 201 konnte nur die GPS-Daten anzeigen und auswerten. Für Sportler, die mit Herzfrequenzüberwachung trainierten, kam immer noch der obligatorische Pulsmesser hinzu. Somit trug man eine dicke Pulsuhr links und den Forerunner rechts. Die logische Weiterentwicklung des Forerunner 201 stellt das neue Modell 301 dar. Forerunner 301 im Test – Evolution statt Revolution weiterlesen

Rawoflex Bike-Trägersystem im Test – Ordnung ist das halbe Leben!

Am Anfang soll laut einigen Urknallforschern das Universum aus geordneter Energie bestanden haben. Mit dem Urknall nahmen die Dinge dann ihren Lauf und aus der Ordnung wurde das Chaos. Chaostheoretiker behaupten zwar, dass in der Unordnung eine Ordnung zu erkennen ist, doch für den Außenstehenden bleibt diese verborgen. In kleinem Maßstab kann das jeder von uns nachvollziehen. Die Garage unmittelbar nach dem Bau ein Schmuckstück an Ordnung und im Laufe der Zeit vollzieht sich praktisch ohne Fremdeinwirkung die Wandlung in ein Anschauungsobjekt für angewandte Chaostheorie. Überall stapeln sich Materialien, die irgendwann, für irgendwas noch nützlich sein könnten (Wir sind halt alle Messis).Dementsprechend schwierig, gestaltet sich das herausholen des geliebten Zweirads. Rawoflex Bike-Trägersystem im Test – Ordnung ist das halbe Leben! weiterlesen

Beleuchtungssysteme im Test – Let there be light, let there be rock

Die Altrocker von ACDC haben es in Worte gefasst: Let there be light, let there be rock! Trefflicher kann man die Verwendung der Bikelampen nicht beschreiben. Neben Regen und Kälte ist die Dunkelheit im Winter Spasskiller Nummer 1. Unter Einsatz Ihres Lebens testete das Team der mtb-extreme Lichtspender der „unterschiedlichen“ Art. Es traten drei unterschiedliche Konzepte zum Show-Down an: Zwei Headlights, zwei normale Lampen mit Straßenverkehrszulassung und zwei Boliden mit externer Stromversorgung. Um den Test noch weiter zu erschweren, wurde je ein altes Modell und ein neues Modell gegeneinander getestet. Direkt aus dem Test nahmen wir die Kopflampen von Night-Eye und OrinaXX. Deren Licht erlaubt vielleicht ein Joggen bei Dunkelheit, doch für den Highspeed-Betrieb auf dem Mountainbike ist die Leuchtweite und Helligkeit einfach zu gering. Beleuchtungssysteme im Test – Let there be light, let there be rock weiterlesen

CT-Worx und T-Knox – Das Mufuwe von SKS – Macgyver für alle

Batman, einer der ältesten Superhelden dieser Welt, erkannte schon früh, welchen Stellenwert eine gut gefüllte Werkzeugtasche hat. Er erfand einfach den Bat-Gürtel. In diesem Gürtel steckten allerlei sinnvolle Spielereien: Atemmaske, Bat-Bumerang, Seile mit unglaublicher Zugfestigkeit und vieles mehr. Der Serienheld Macgyver verfügte zwar nicht über einen Bat-Gürtel, doch er kompensierte die fehlende Ausrüstung durch Erfindungsreichtum. Doch was tut der Normalsterbliche? Wer weder mit dem Geschick ausgestattet ist, sich einen Bat-Gürtel zu bauen, noch mit der unglaublichen Improvisationsgabe von Richard Dean Anderson, alias Macgyver, der sollte entweder nicht mehr vor die Tür gehen, oder sich nach geeigneten Hilfsmitteln umschauen. Die Hardcore- Biker unter uns packen einfach ihren halben Werkzeugkasten in den Rucksack. Die Gefahr eines ungewollten Backflips ignorierend, heizen sie die Trails herunter. Was soll schon passieren? Einen echten Freak kann der Schraubendreher, welcher sich bei einem Sturz bis zum Griff in die Niere gebohrt hat, nicht schocken. Zum Glück sind solche Wahnsinnigen nicht sehr verbreitet. CT-Worx und T-Knox – Das Mufuwe von SKS – Macgyver für alle weiterlesen

Sigma Fitwatch mit bestechender Optik – Tré chic

„Form follows function“ wurde jahrelang von den Herstellern der verschiedensten Produkte als Motto missbraucht. Plötzlich war alles, was mehr als fragwürdig aussah, als die perfekte Symbiose aus Technik und Ergonomie betitelt. Ob im Autobau oder im Haushalt, überall sind Produkte im einfallslosen Funktionsdesign zu finden. Colani wagte als einer der wenigen einen Ausbruch aus der grauen Masse der charakterlosen Technikgestalter. Jeder kennt die von Vobis verkauften Colani-Design-Computer der 90er oder die DAF-Zugmaschine, die sich optisch aufregend auf den Straßen zeigt. Ob die Form gefällt? Nun über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Leider ist die Tendenz der langweiligen Designs im Bereichen wie Sport und Freizeit ungebrochen. Sigma Fitwatch mit bestechender Optik – Tré chic weiterlesen

Polar S710I im Test – “S”-Klasse für alle – Herzfrequenzmonitor mit Deluxe-Ausstattung

Mercedes steht mit seinem Namen, wie kein anderer Hersteller, für Luxus pur. Kein Gimmick ist zu Schade, um seinen Weg in die Nobelkarossen zu finden. Ob beheizte Spiegel, automatischer Gurtanreicher oder Einparkhilfe für Leute, die unfähig sind, ein solches Auto zu bewegen. Zwischen Sinn und Unsinn entscheidet nur der Geldbeutel. Ähnlich ist es bei den Herzfrequenzuhren. Angefangen bei € 9,95 vom Discounter Ihres Vertrauens bis jenseits der 800 Euro-Grenze für die Deluxe-Ausführung mit allem Schnickschnack reicht die Preisspanne. Das billig oft teuer wird, bewahrheitet sich auch hier. “Nur um seinen Herzschlag zu überprüfen, da reicht doch einer für 19,95” wird manch einer denken. Nach 2 Wochen wanderte das Discounterstück in die Schublade. Zwar wurde ab und zu die Herzfrequenz angezeigt, doch sobald sich eine andere Pulsuhr in der Nähe tummelte, gab es nur noch Pulssalat auf der Anzeige. Wenn der Gurt nicht 200% befeuchtet war oder auch nur geringfügig verrutschte, stellte die Uhr ihren Dienst ein. Ein zweiter Versuch mit einem Ciclosport verlief zwar etwas besser, aber immer noch unbefriedigend. Der dritte Anlauf mit einem Polar M52 begeisterte von Anfang an. Polar S710I im Test – “S”-Klasse für alle – Herzfrequenzmonitor mit Deluxe-Ausstattung weiterlesen

da Bomb ” da Grip” – Alles im Griff!

Fast jeder, der alt genug ist, kennt den Song von Trio und wer nicht alt genug ist, versteht ihn nicht. Böse Zungen behaupten, dass die Jungs der NDW (für die nicht im Jahre 1968 Geborenen unter Euch: NDW=Neue Deutsche Welle) Pate bei der Namensgebung für die da Bomb-Produkte standen. Die Parts von da Bomb überzeugen durch ihre fast unverwüstliche Qualität und Standfestigkeit gegenüber widrigen Umständen, ebenso wie die schon Eingangs erwähnten 68er. Kurz vor den legendären 80ern ärgerte man sich schon an seinem BMX-Rad mit losen Griffen herum. Unglaubliche Tipps kursierten in der Szene: Haarspray, Sekundenkleber und und und. Sehr wahrscheinlich wurde auch der Begriff “No-Future Generation” zu dieser Zeit geprägt. Man munkelt, dass ein Sportreporter bei einer spektakulären Halfpipe-Session mitansehen mußte, wie einer der Topfahrer (der Name soll hier unerwähnt bleiben) bei dem Versuch, den ersten Backflip der Welt zu springen, mitten im Flug entgeistert auf die abgelösten Griffgummis schaute und in einer Wolke aus Knochen, Metallteilen und sonstigen nicht mehr zu definierenden Cerealien aufschlug.  da Bomb ” da Grip” – Alles im Griff! weiterlesen

Onepointfive – Phat, phatter am 1.5zigsten!

Race Face Performance Products, King Cycle Group, Rocky Mountain Bicycles, Cane Creek Components und Answer/Manitou kündigen einen neuen Standard für Gabelschäfte an. Das mit 1.5 Zoll reichlich groß bemessene Gabelrohr erhöht die Steifigkeit und Haltbarkeit auf das Äußerste. Der OnePointFive-Standard ist das Ergebnis eines Symposiums der obengenannten Firmen anlässlich der Interbike 2001. Manitou möchte mit diesem Standard das Freeride-Bike neu definieren. Allerdings stellt sich die Frage, wie das ein dickerer Gabelschaft bewerkstelligen soll? Der OnePointFive-Standard ist allerdings mehr als nur ein fettes “Rohr”, er legt die Dimensionen von Gabelrohr, Lenkkopflager und Gabelschaft neu fest. Die Rahmen Ober- und Unterrohre verdicken sich wie eine Flasche Fosters auf den Durchmesser des Gabelrohrs. Das herrausragendste Merkmal ist die Klemmung des Gabelschafts, Phatter gehts nicht mehr. Onepointfive – Phat, phatter am 1.5zigsten! weiterlesen