Mountainbike Montageständer und Werkzeugkoffer

Montageständer und Werkzeug – Dinge die das Leben leichter machen

Geschrieben von Dirk
Die Tage werden kürzer und kälter und es wird Zeit das Bike mal richtig durchzuchecken. Schon geht es los mit den ersten Problemen. Wie komme ich überall dran, ohne das man das Bike auf den Kopf stellt? Einen sicheren Halt hat! Anfangs habe ich mich auch damit abgemüht es irgendwie hinzubekommen, Schaltung einstellen wurde zum Grauen und Bremsen einstellen ebenfalls. Die Lösung für das Problem: „Ein Montageständer muss her“! Auch wieder leicht gesagt. Wer hat schon Lust Hunderte von Euros auszugeben für einen Montageständer? Ich nicht! In einer Zeitschrift habe ich ein Anzeige von Zweirad-Stadler gesehen die einen Montageständer mit Werkzeug für knapp 100 ,- Euro anbieten. Der Montageständer ist von Kettler und macht einen guten Eindruck.

Guter erster Eindruck

Der Werkzeugkoffer und das Werkzeug machten nicht so einen guten Eindruck aber was soll man verlangen für den Preis. Ich habe den Sprung ins kalte Wasser gewagt und mir die Sachen bestellt. Nach zwei Wochen wurden mir der Montageständer mit Werkzeug per Post geliefert. Die Montage des Ständers war recht leicht und das Zubehör ist auch ganz gut. Dabei ist eine Schale die am Ständer befestigt wird, damit die Schrauben nicht verloren gehen. Zwei Gummiseile fixieren den Lenker, damit er nicht hin und her schlägt, wenn man z.B. an der Schaltung arbeitet. Einziger Nachteil an dem Montageständer ist die Klemmung in der das Bike festgehalten wird.
Sie ist aus Hart-Kunststoff. Wird der Rahmen in der Klemmung eingespannt und der Rahmen verdreht, kann es zu häßlichen Kratzern kommen. Deshalb einfach eine Gummimatte in die Klemmung eingekleben, jetzt verkratzt nichts mehr. (Tipp: Keine Gummimatte? Stück Schlauch geht auch) Netter Nebeneffekt: Das Bike wird noch fester gehalten. Der Montageständer ist in der Höhe einstellbar und die Klemmung läßt sich um 360°Grad über eine Vielzahnverstellung mit Schnellverschluß verdrehen .

Der Werkzeugkoffer

Der Koffer macht auf den ersten Blick eher den Eindruck wie das „Superschlecht“ Werkzeug aus dem Baumarkt welches auf den Wühltischen zu finden ist. Nun ja es ist wirklich nicht das Beste was der Markt zu bieten hat, aber es erfüllt seinen Zweck und es kann fast alles am Bike damit repariert werden. Der Werkzeugkoffer ist fast komplett, es fehlen lediglich einige Spezialwerkzeuge (Lagerschalenpresse, etc.) Sehr gut sind die Innensechskanntschlüssel, die einen Rundkopf haben, dadurch ist es möglich auch Schrauben zu lösen, an denen man den Schlüssel nicht gerade ansetzen kann. Diese Innensechskanntschlüssel sind im Baumarkt recht teuer. Auch sehr praktisch ist der Schlüssel um die Tretkurbeln festzuziehen. Es wird ein Adapter für Vierkant und Vielzahn mitgeliefert. Für das Innenlager und für den Zahnkranz sind ebenfalls Werkzeuge vorhanden. Wie gesagt es ist nicht das beste Werkzeug aber es erfüllt voll und ganz seinen Zweck. Bei dem Preis kann man einfach nicht meckern.

Der Inhalt des Montagesets:
– Werkzeugkoffer
– Kettler Montageständer
Montageständer nicht klappbar und multifunktionaler Werkzeugkoffer mit wichtigen Spezialwerkzeugen für den
Do-it-yourself-Biker. Gute Qualität im praktischen Kunstoffkoffer.
Inhalt:
Handgriff
Kurbelabzieher
Konusschlüssel 13/14 mm
Konusschlüssel 15/16 mm
Gabelschlüssel 8/10 mm
Reifenheber
Innensechskantschlüssel 2/2.5/3/4/5/6 mm mit Halter
Zahnkranzabzieher
Steuerkopfschlüssel 30/32/36/40 mm
Pedalschlüssel 15/16, 15/17 mm
Kettennieter
Flickzeug
Kranzabzieher mit Kette
Kranzabzieher Shimano typ
Kurbelabzieher 8 mm mit Adapter 1/2″
Luftdruckprüfer
Schraubendreher
Zu beziehen bei: zweirad-stadler

Michael Kozlowski

Was war, was ist, was wird. Jetzt sitze ich hier und überlege, was ich ?Über mich? schreiben könnte. Leider, oder Gott sei Dank blieben mir geistige Ergüsse, wie Einsteins E=mc2 oder die Findung der Frage auf welche die Antwort ?42? ist, erspart. Auch ist es mir nicht gelungen, den Weltfrieden herbei zu führen. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, die sich einem 1968-Geborenen, von einer alleinerziehenden Mutter indoktrinierten Bengel aus Moers bieten, bin ich im Rückblick auf mein bisheriges Leben recht zufrieden. Die angeborene Bauernschläue nutzend, ist es mir gelungen, die zehn Pflichtschuljahre ohne Verzögerungen oder besondere Auffälligkeiten zu absolvieren. Sehr gut oder schlecht ist mir der ein oder andere Lehrkörper in Erinnerung geblieben. So bin ich bis heute von meiner damaligen Klassenlehrerin, Frau Kluge, beeindruckt. Voller Idealismus versuchte Sie mir die Hauptfächer nahezubringen. Bis auf Mathe ist ihr das auch recht gut gelungen.

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