Notebooktasche Mainstream MSX Netvigator im Test

Drei Wettertasche – Notebooktasche Mainstream MSX Netvigator im Test

Sahara, 50 Grad, die Tasche trägt! Regenwald, Monsun, die Tasche trägt! Himalaja, Schneesturm, die Tasche trägt! So oder ähnlich könnte die Werbung für die Netvigator von MSX aussehen. Jeder, der sich mit Leib und Seele dem Mountainbiken verschrieben hat, nutzt sein Bike nicht nur für sportliche Höchstleistungen. Vielmehr sieht der ambitionierte Biker in seinem Drahtesel einen Freund, einen Begleiter durch dick und dünn, hell und dunkel, nass und kalt. Egal welches Wetter oder welche Temperaturen, immer wird man von seinem treuen Bike begleitet. Selber nass und dreckig zu werden, ist ja nicht das Schlimmste. Doch wenn auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Uni oder Gott-weiß-wohin, alle mitgeführten Unterlagen sich in eine matschige Pampe verwandeln, sollte man sich fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, einen vierrädrigen Freund anzuschaffen. Eventuell würden sich die Unterlagen und Schmierzettel noch verkraften lassen, doch was ist mit dem sündhaft teuren Notebook? Zurücklassen? Niemals! Eingewickelt in Bläschenfolie und von mehreren Lagen Plastiktüten Marke „Aldi“ ist es kein Problem, den zweitbesten Freund auf dem erstbesten Freund zu transportieren.

Mainstream Notebook Bag Netvigator

Zugegeben, ein wenig unprofessionell, aber praktikabel. Beim Auspacken die Spottattacken der Kollegen zu überstehen, fällt schon erheblich schwerer. Notebooktaschen gibt es wie Sand am Meer. Wasser- und staubdichte schon erheblich weniger. Wer dann noch Tragekomfort fürs Bike erwartet, landet letztendlich bei der Mainstream Notebook Bag Netvigator oder der kleinen Schwester Notebook Bag Icon. Keine Spur von langweilig oder uncool. Stylisch und robust, in feinster LKW-Plane, als Garantie für ein Überleben in freier Wildbahn. Die in zwei Farbvarianten lieferbare Netvigator ist eigentlich eine zwei- Komponenten-Lösung. Die eigentliche Tasche und die innenliegende Notebooktasche. Das auf fünf Seiten gepolsterte Notebookfach kann herausgenommen werden. Es wird durch zwei Klettbänder im Inneren der Umhängetasche fixiert. Die maximale Größe des Laptops sollte 15,4 Zoll nicht überschreiten. Wird das Notebook samt Innentasche herausgenommen, ist es immer noch durch den schlagdämpfenden Polstereinsatz geschützt. Platzprobleme wird man in der großen Umhängetasche wohl nicht bekommen. Neben dem Notebook passt noch ganz locker ein DIN-A4-Ordner, Netzteil usw. hinein.

Wasserdichte Verschlüsse

Die Pausenbrote sind im Inneren ebenso vor Feuchtigkeit und Staub geschützt, wie alles Andere. Verschlossen wird die Tasche durch das einrollen und fixieren mit einem Klettband. Beim Einrollen sollte darauf geachtet werden, dass an den Enden möglichst „stramm“ gerollt wird. Manche bevorzugen auch ein einknicken der Ecken (scheint uns auch die bessere Verschlussart zu sein), um die Wasserdichtigkeit zu erhöhen. Nachdem man die Tasche eingerollt und mit einem Klettverschluss fixiert hat, wird ein Überwurf über den Taschenzugang geklappt und mit zwei längen verstellbaren Gurten durch einen Schnappverschluss gesichert. An der Aussenseite der Tasche ist ein weiteres Fach mit wasserdichtem Reißverschluss angebracht. Auf diesem Fach sind zwei weitere Fächer, welche allerdings nicht wasserdicht sind. Im Deckel der Tasche ist eine weitere Innentasche über einen Reißverschluss erreichbar. Im Inneren der Netvigator ist ein großes, ebenfalls mit Reißverschluss ausgestattetes Fach eingenäht (mehr als genug Stauraum für Krimskram aller Art). Einen hohen Tragekomfort stellt der 50 mm breite Schultergurt sicher.

Gute Lastverteilung durch breiten Schultergurt

In Verbindung mit dem noch breiteren verschiebbaren Polster können auch schwerere Güter transportiert werden, ohne das einem die Schulter abfällt. Die Länge des Gurtes kann über ein Schnelljustiersystem bequem verstellt werden. Für Biker, die es etwas ruppiger angehen lassen, ist ein abtrennbarer Bauchgurt angebracht. Dieser fixiert die Tasche auf dem Rücken. Alle Gurtüberstände. die durch einstellen auf kleinere Körpermaße entstehen, werden durch kleine Stretchstoffstücke fixiert und baumeln somit nicht ungesichert herum. Der vorgeformte Tragegriff prädestiniert die Netvigator geradezu als Aktentasche. Alle Nähte der Tasche sind sauber verarbeitet und wasserdicht ausgeführt.

Fazit: Coole Notebooktasche, die sich von ihren schwarzen Kollegen durch absolute Wasserdichtigkeit abhebt. Die gute Verarbeitung und der günstige Preis zeichnen die Netvigator als Alternative zu den Taschen von Targus und Co. aus. Für den alltäglichen Einsatz mehr als geeignet und kommt auch nicht in extremen Situationen, wie Regen und Schnee, ins Schleudern. knochentrocken wird das Notebook vor Wettereinflüssen und Stößen geschützt. Ein Verbesserungsvorschlag wären noch Gummifüße an der Unterseite der Tasche, um das Material vor Beschädigungen beim Abstellen zu schützen und einige Sicherheitsreflektoren (für bessere Sichtbarkeit in der Dunkelheit). Auch eine rutschfeste Beschichtung der Rückseite, um das Verrutschen während der Fahrt gänzlich zu verhindern, wäre ein nettes Feature. An Verarbeitung und Wasserdichtigkeit gibt es nicht das geringste auszusetzen. Zum Tauchen ist die Tasche zwar nicht geeignet, aber in puncto Wetterfestigkeit ist sie ihren Kollegen aus der konventionellen Ecke um Lichtjahre voraus.

Mehr Infos unter:
MAINSTREAM-MSX

Siemens-Ring 14
84184 Tiefenbach / Germany
Telefon: +49 (0) 8709 95276
Telefax: +49 (0) 8709 95277
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Michael Kozlowski

Was war, was ist, was wird. Jetzt sitze ich hier und überlege, was ich ?Über mich? schreiben könnte. Leider, oder Gott sei Dank blieben mir geistige Ergüsse, wie Einsteins E=mc2 oder die Findung der Frage auf welche die Antwort ?42? ist, erspart. Auch ist es mir nicht gelungen, den Weltfrieden herbei zu führen. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, die sich einem 1968-Geborenen, von einer alleinerziehenden Mutter indoktrinierten Bengel aus Moers bieten, bin ich im Rückblick auf mein bisheriges Leben recht zufrieden. Die angeborene Bauernschläue nutzend, ist es mir gelungen, die zehn Pflichtschuljahre ohne Verzögerungen oder besondere Auffälligkeiten zu absolvieren. Sehr gut oder schlecht ist mir der ein oder andere Lehrkörper in Erinnerung geblieben. So bin ich bis heute von meiner damaligen Klassenlehrerin, Frau Kluge, beeindruckt. Voller Idealismus versuchte Sie mir die Hauptfächer nahezubringen. Bis auf Mathe ist ihr das auch recht gut gelungen.

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