Fuchsbandwurm - Gefahr für Mountainbiker

Fuchs, du hast den Biker umgebracht! Der Fuchsbandwurm als tödliche Gefahr für Biker!

Bereits im letzen Jahr berichteten wir von der tödlichen Gefahr, die in unseren Wäldern und Wiesen lauert: Der gemeinen Zecke. Ein weiterer Feind der Biker lauert jedoch im Dickicht: Der Fuchsbandwurm! Doch wer glaubt, er bleibe auf der sicheren Seite, solange er jedem Fuchs aus dem Wege geht, der irrt. Mitunter kann dieser Irrtum tödlich sein. Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, der in den Därmen von circa 15% der heimischen Füchse gefunden werden kann. Die Bandwurmeier werden mit dem Kot der Tiere ausgeschieden und bleiben an Pflanzen und Gräsern haften, welche widerum von Mäusen gefressen werden. Mäuse stehen auch auf dem Speiseplan unserer Haustiere. Hund und Katze genehmigen sich zwischendurch gerne mal ein natürliches Leckerchen. Sind diese Mäuse nun vom Fuchsbandwurm befallen, stecken sich unsere Mitbewohner ebenfalls an. Da Biker ja oft echte Naturburschen sind, kommen Sie nicht umhin, dem possierlichen Getier Gutes tun zu wollen. Eine Streicheleinheit hier, ein wenig „gutschi, gutschi“ dort. Schon dieser einfache Kontakt kann ausreichen, einen Menschen mit den Fuchsbandwurmeiern zu infizieren. Diese Eier, mit bloßem Auge nicht zu erkennen, setzen sich in der menschlichen Lunge und Leber fest und verursachen dort bleibende Organschäden. Den obwohl der Mensch ein Fehlwirt ist, entwicheln sich die Eier zu Larven. Die Inkubationszeit kann zwischen fünf und 15 Jahren liegen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt, kann das Larvenwachstum durch Medikamente gestoppt werden. Der Infizierte bleibt jedoch Zeit seines Lebens auf die Medikation angewiesen. Es empfiehlt sich, auf das Streicheln von scheinbar zahmen Waldgetier zu verzichten und nach dem Verteilen von Streicheleinheiten sofort die Hände zu waschen. Ebenfalls Vorsicht sollte beim Verzehr von Wildbeeren oder ungewaschenen Früchten und Gemüse geboten sein. Ein vom Bandwurm befallenes Tier kann hier vorbeigestreift sein oder seine Notdurft verrichtet haben. Werden diese Früchte verspeist besteht akute Ansteckungsgefahr! Selbst das Waschen der Früchte bietet keinen 100% Schutz, da die Bandwurmeier Temperaturen von -30 Grad bis +60 Grad überleben können. Wer bereits einer besonderen Gefährdung ausgesetzt war, kann sich vorsorglich serologisch untersuchen lassen. Dadurch wird eine eventuelle Infektion frühzeitig erkannt und kann entsprechend behandelt werden.

In Deutschland kommt der Fuchsbandwurm vor allem im Süden vor. ¾ aller Füchse auf der Schwäbischen Alb sollen befallen sein. Wer dort seinen Bikeurlaub verbringt, sollte unsere Ratschläge beherzigen. Eine Impfung oder vorsorgende Behandlung ist nicht möglich. Also klaut dem Bauern nichts vom Feld und wenn doch, dann wascht es vorher gründlich. Hände waschen, dies wußten unsere Eltern schon, nachdem man ein Haustier gestreichelt hat, sollte selbstverständlich sein.

Quelle: http://www.unibe.ch/

Michael Kozlowski

Was war, was ist, was wird. Jetzt sitze ich hier und überlege, was ich ?Über mich? schreiben könnte. Leider, oder Gott sei Dank blieben mir geistige Ergüsse, wie Einsteins E=mc2 oder die Findung der Frage auf welche die Antwort ?42? ist, erspart. Auch ist es mir nicht gelungen, den Weltfrieden herbei zu führen. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, die sich einem 1968-Geborenen, von einer alleinerziehenden Mutter indoktrinierten Bengel aus Moers bieten, bin ich im Rückblick auf mein bisheriges Leben recht zufrieden. Die angeborene Bauernschläue nutzend, ist es mir gelungen, die zehn Pflichtschuljahre ohne Verzögerungen oder besondere Auffälligkeiten zu absolvieren. Sehr gut oder schlecht ist mir der ein oder andere Lehrkörper in Erinnerung geblieben. So bin ich bis heute von meiner damaligen Klassenlehrerin, Frau Kluge, beeindruckt. Voller Idealismus versuchte Sie mir die Hauptfächer nahezubringen. Bis auf Mathe ist ihr das auch recht gut gelungen.

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