Archiv der Kategorie: Technik

Schlechte Erfahrungen gemacht mit irgendwelchen Parts? Ärger mit einem Händler? Oder wollt ihr nur mal loswerden wie gut euer Bike ist? Oder habt Ihr die gnadenlose „Killermodifikation“ gefunden? Oder wollt Ihr einfach nur loswerden, was Ihr für ein „Must have“ haltet?

E-Bike-Test Grace wie Race – Easy S Red Dot im Test

E-Bikes sind doch für alte Leute? Das ist doch nur was für Rentner! Das ist nix für Sportler! „Schlappi“ und noch viele andere Dinge musste ich mir sagen lassen. Aber: So what..!!! Ein Mann, ein Wort! Dass natürlich nicht irgendein E-Bike in Frage kommt, erklärt sich von selbst. Doch welches sollte es sein? Die Idee ein E-Bike zu kaufen, geisterte schon lange durch meinen Kopf. Doch welches? Ein Pedelec oder doch ein S-Pedelec? Das Specialized Turbo S? Zu teuer! Das Einzige, was klar war: Kein Mountainbike. Ein Bike für den Weg zur Arbeit und mal pfeilschnell in die Nachbarstadt zu düsen. Das ganze sollte möglichst stylisch und maximal reduziert sein. Licht und Schutzblech wären cool, aber nicht unbedingt nötig. Gepäckträger? Mhmm, vielleicht. E-Bike-Test Grace wie Race – Easy S Red Dot im Test weiterlesen

NaviiON- Navigation leicht gemacht!

Autofahrer tun es, Piloten tun es, Seefahrer tun es!!! Eigentlich tut es jeder, der etwas auf sich hält. In jedem erdenklichen Bereich des Lebens hält der Computer Einzug. So auch beim Mountainbiken. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Tourenfahrer sicherheitshalber ein Überlebenstraining absolviert haben sollte. Trotz bestem Kartenmaterial einer Strecke folgen, gelang nur jenen, die über eine gehörige Portion Orientierungssinn und Abstraktionsvermögen verfügten. Mit dem NaviiON gehört dies der Vergangenheit an. Der NaviiON ist ein etwa Zigarettenschachtel großer „Bordcomputer“ für Mountainbiker. Das Gerät läßt sich am besten mit einem klassischen „Roadbook“ vergleichen, wie es auf Rallye eingesetzt wird. Um das Gerät möglichst klein und preiswert zu halten, wurde auf eine GPS Verwendung verzichtet. Der NaviiON benutzt zur Routenfindung eine Kombination aus Fahrtrichtung, Entfernung und Höhe. Anhand dieser Parameter orientiert sich das Gerät. Bei Abweichung eines Parameters erkennt der Computer, dass die vorgegebene Strecke verlassen wurde und informiert den Benutzer. NaviiON- Navigation leicht gemacht! weiterlesen

Uvex Variomatic Active – Brille – Eine Sportbrille für alle

Laufbrille, Lesebrille, Sonnenbrille, Tauchbrille, Klobrille… Stopp! Die Letzte ist aus Versehen mit in die Aufzählung gerutscht. Wer sich die Mühe macht und Zuhause sämtliche Brillen auf einen Haufen legt, der wird sich wundern, wieviele davon ihr Dasein in der Schublade fristen. Manche werden regelmäßig benötigt, andere nur einmal im Jahr. Im Beamtendeutsch würde man die eine oder andere Brille wohl Karteileiche nennen. Eine Brille, die sich anschickt, Ordnung zu schaffen und als echter Dauergast auf der Nase zu residieren, ist die uvex variomatic active. Mit federleichten 23 Gramm und bestechendem Aussehen hat sie das Zeug dazu. Die selbsttönenden Variomatic-Gläser, welche auch in der uvex variomatic sphere und anderen Modellen von uvex Verwendung finden, machen das Nasenfahrrad zum Begleiter für den ganzen Tag. Brille mit prominenter Auszeichnung Das uvex wirklich mächtig Gas gibt, hat die Eurobike 2009 gezeigt. Dort konnte uvex sich gegen 450 Bewerber durchsetzen und den begehrten „Eurobike Award“ gewinnen. Das allein macht natürlich keine gute Sportbrille aus. Funktion sollte im Vordergrund stehen. Das diese sich nicht negativ auf die Optik auswirken muss, zeigt die uvex variomatic active. Dezent sportlich könnte man sagen. Aufsetzen und nicht wieder absetzen ist der erste Eindruck. Die weichen antiallergischen Nasenpads und die extrem flexiblen Brillenbügel, kombiniert mit dem geringen Gewicht, lassen einen wirklich vergessen, dass man eine Brille trägt.

Tönung: Fast transparent bis fast schwarz

Durch die stufenlose Selbsttönung entsteht nie das Gefühl im Dunkeln zu stehen oder geblendet zu werden. Schnell und dezent wechselt die Brille von fast transparent zu schwarz und umgekehrt. Die uvex variomatic active tönt sich in den Stufen S0 (größte Lichtdurchlässigkeit) bis S3 (geringste Lichtdurchlässigkeit) ab. S4 ist für den Straßenverkehr nicht zulässig und würde nur noch 8-18% des einfallenden Lichts passieren lassen. Das wäre für den Wüsteneinsatz oder auf der ISS bei direkter Sonnenbeobachtung wohl die beste Wahl. Der Tönung geht, wie auch bei der uvex variomatic sphere so schnell, dass man die Brille wirklich gar nicht mehr absetzt. Die Ausrichtung als Multi-Sport-Brille ist perfekt gelungen. Kein Drücken, kein Rutschen.

Brille für den Dauereinsatz

Optimaler Tragekomfort. Sehr gut gelungen sind die hochflexiblen Bügel! 90-Grad-Winkel stellen kein Problem dar. Bei anderen Brillen
führt ein so starkes Abknicken der Bügel zur sofortigen Ersatzteilbestellung. Die Brille musste ihren „Mann“ beim Biken, Laufen und im Alltag stehen. In jeder Situation erfüllte die uvex variomatic active ihre Aufgabe: Das Auge schützen! Die aus Makrolon gefertigten Gläser sind seitlich weit herumgezogen um Zugluft und Lichteinfall zu mindern. Die Supravision-Beschichtung macht die Brille extrem kratzfest und verhindert das Beschlagen von innen effektiv.

100% UV-Schutz

Die Scheiben sind dezentralisiert und verhindern so Verzerrung. Die
dünnen und leichten Bügel passen perfekt unter den Helm ohne störende Druckstellen zu entwickeln. Durch die relativ gerade Oberkante der Brille, bildet sie mit dem Helm eine Einheit. Quasi Fullface ohne Kinn. Der Nasensteg ist angeschraubt und kann gewechselt werden. Die Gläser werden einfach in das Gestell geklemmt und lassen sich bei Bedarf austauschen (Eigentlich sinnlos, da ja die Variomatic für den Ganztags-Einsatz sorgt). Die Brille verfügt über einen 100%-UV-Schutz. Auch das Gestell lässt keine für den Organismus schädliche Strahlung passieren.

Fazit: Stylische Brille für jede Gelegenheit. Wirklich schön und ohne nennenswerte Patzer umgesetzt. uvex macht seine Hausaufgaben und kann mit seiner Brillenkollektion wirklich überzeugen. Die Metallschrauben am Nasensteg sollten jedoch überdacht werden; ein Stecksystem fänden wir überzeugender. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Keine Grate oder scharfen Kanten verunstalten das Gestell. Ein wenig fragwürdig fanden wir das Design der Bügel. Erschreckend ähnlich sehen sich die Bügel der uvex variomatic active und die der Adidas Evileye Climacool. Ein Schelm, wer böses denkt! Positiv hervorzuheben ist die Verwendung von antiallerigschen Materialien bei den Nasenpads. Wir finden eine Brille für alle und jede Gelegenheit. Unisex und Größentechnisch universell einsetzbar.

Preis: circa 85 Euro
Mehr Infos unter www.uvex-sports.de

 

Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip?

Das Mode seltsame Richtungen einschlagen kann ist bekannt. Das es mehr „geht gar nicht“ gibt als „absolute Hips“, dürfte auch klar sein. Doch manchmal kommt man um die vermeidlich stylishen Klamotten nicht herum. Manch Deutscher, gehüllt in edle weiße Frotteesocken, welche von edlen Deichmann-Sandalen umrahmt werden, hält sich für den König von Mallorca. Wird das Ganze dann noch von selbstabgeschnittenen Jeans-Shorts und einem T-Shirt, welches vergeblich gegen die hervorquellenden Fettmassen kämpft,
ergänzt, so ist das Paradebeispiel eines deutschen Touristen, der die Thronanwärterschaft in Erwägung zieht, komplett. In engen Ganz-Körper-Kondomen, in unglaublich krassen Farben, präsentieren sie sich ihren Fans – chancenlos, jemals cool auszusehen. Bikeshort Back Country von Mainstream MSX im Test – No Go oder einfach nur hip? weiterlesen

Messengerbag „Made in Germany“ – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu

Im Jahre 1887 erließ das Britische Empire ein Gesetz, um sich gegen Importe aus Deutschland zu schützen. Auf jedes Produkt musste das Herkunftsland in Form von „Made in…“ vermerkt werden. Die Engländer erhofften dadurch die Konsumenten zum Kauf von britischen Waren zu animieren. Der Verbraucher sollte durch diese Maßnahme die qualitativ minderwertigen deutschen Waren erkennen und meiden können. Die deutsche Industrie wurde bereits im Jahre 1876, mit Ausnahme von Krupp, zum Gespött der Weltausstellung. Das Unternehmen konnte mit hervorragender Qualität und Verarbeitung glänzen. 11 Jahre später waren deutsche Produkte Ihrer Zeit voraus und so wurde aus der britischen Diskreditierungskampagne ein Siegeszug für das Branding „Made in Germany“. Messengerbag „Made in Germany“ – Spacejunks definiert diesen Qualitätsbegriff neu weiterlesen

Schwalbe Sammy Slick – Wanderer zwischen den Welten

Den Daywalker nannte man Blade, weil er als Halbblut-Vampir am Tage, wie auch in der Nacht, auf die „Jagd“ nach seinen blutsaugenden Vampirbrüdern gehen konnte. Ähnliches könnte man dem neuen Sammy Slick von Schwalbe nachsagen. Einerseits einer fürs „Grobe“, andererseits ein echter „Feingeist“. Ein Reifen, der in der Musik wohl als Crossover bezeichnet werden würde. Doch wo hat er Stärken und wo Schwächen? Die eierlegende Wollmilchsau hat Schwalbe zwar nicht erfunden, doch der Reifen hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Das neuste Mitglied der Schwalbe-Familie stellt eine Mischung zwischen Semi-Slick und Offroad-Reifen dar Schwalbe Sammy Slick – Wanderer zwischen den Welten weiterlesen

Iphone Halterung iBracket – von Touratech – Für die Ewigkeit!

Alle sind im i-Fieber, iPhone, iPad, iMac, iBike. Alles muss ein „i“-haben, sonst ist es nicht hipp. Zugegeben, Steve Jobs ist ein Macher. Er versteht es Design und Marketing auf den Punkt zu bringen. Die Geräte mit dem abgebissenen Apfel versprühen Exklusivität im grauen Alttag. Selbst wenn die Macs mittlerweile im Supermarkt über die Ladentheke wandern, haftet ihnen immer noch der Geruch des Besonderen an. Neben den eigentlichen Geräten boomt auch der Zubehör-Markt rund um die i-Gemeinde. Für Biker ist das iPhone eine eierlegende Wollmilchsau. MP3-Player, Videomaschine, Fotoapparat, Videokamera, Emailer und natürlich last but not least: Navigationsgerät. Das ein solches im Rucksack nicht nutzbar ist, dürfte jedem klar sein. Eine Halterung muss her. Touratech hebt sich mit dem iBracket wohltuend vom Plastikmüll aus China ab. Die Firma Tourtech kommt eigentlich aus dem Motorradbereich und geniest dort seit Jahren einen guten Ruf. Iphone Halterung iBracket – von Touratech – Für die Ewigkeit! weiterlesen

Rose Jabba Wood im Test – Universal-Talent für immer und Überall

Jabba wer? Jabba der Hutt? Nee, Jabba Wood! Fett wie der Namensvetter aus Star Wars ist das Rose Bike nur von der Ausstattung und den Fahreigenschaften. Keinesfalls ist es „Fett“ im Sinne von schwer. Das Fully bringt keine 13 kg auf die Waage und beweist sich im Einsatz als agiler Kletterer und souveräner Abfahrtmeister. Der Viergelenker mit Fox Dämpfer und Fox Gabel bügelt die gröbsten Unebenheiten weg (120 mm sind jede Menge Federweg). Im normalen Gelände, auf dem Feldweg und auch bei einer ruppigen Abfahrt gibt sich das Jabba Wood keine Blöße. Für fünf Meter Drops ist es wohl nicht die Waffe der ersten Wahl, steht aber auch nicht zur Debatte. Für viele sind kleine, leichte ungefederte Bikes mit fester Übersetzung das Non-Plus-Ultra der Sub-Urban-Bikes. Rose Jabba Wood im Test – Universal-Talent für immer und Überall weiterlesen

Kona Unit 2010 – Auf großem Fuß Test 29″

Geschrieben von Waldy
Über den Tellerrand schauen…das kann man für den Test des Kona Unit 2010 eindeutig sagen. Mit dem Unit hatten wir erstmals ein Twentyniner, ein sogenanntes Bigfoot Bike, im Test. Bei den Amis stehen diese Bikes hoch im Kurs, aber bei uns konnten sich die 29er bis jetzt noch nicht so recht durchsetzen. Auffallend sind natürlich die riesigen Laufräder, dazu gesellt sich der edle und stylische CroMo-Rahmen in feinstem Metallic-Dunkelgrün. Die Rohrdurchmesser sind dezent klein gehalten, welche dem Unit ein sehr edles Outfit verleihen. Der Fahrer des Unit beschränkt sich auf das Wesentliche, fast schon ein wenig puristisch wird er zum Herrscher der Straße. Nur ein Herrscher kann von oben auf seine Untergebenen herniederschauen. Auch wenn man auf dem Kona Unit nicht unbedingt höher sitzt als auf jedem anderen Bike, die großen Laufräder grenzen das 29er von der Masse der kleinrädrigeren Bikes aber ganz klar ab.  Kona Unit 2010 – Auf großem Fuß Test 29″ weiterlesen

Tifosi Lust – Brille – Die braune Schönheit

Trinity hat eine, der Terminator hat eine, die Blues Brothers haben welche und auch der Altvater der Sonnenbrille Heino hat eine. Allen gemein ist, dass sie ohne Sonnenbrille gar nicht erkannt werden. Die Sonnenbrille ist zum Markenzeichen der verschiedensten Film- Protagonisten geworden. Gebraucht hätte keiner der Filmhelden eine. Trinity war nur virtuell in der Matrix am „Leben“ und hätte ihr Augenlicht nicht Schützen müssen, der Terminator sowieso nicht (ist ja eine Maschine), die Blues Brothers haben sich eigentlich auch so gut wie gar nicht bei Tageslicht raus gewagt. Bei Heino lässt sich drüber streiten. Wir vermuten, dass auf der Innenseite der Brille, die Texte in Teleprompter-Manier unsichtbar für den Lauscher eingeblendet werden.  Tifosi Lust – Brille – Die braune Schönheit weiterlesen